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Dienstag, 3. Dezember 2013

Spinatsuppe - schnell, lecker, gesund


schnelle Spinatsuppe


Heute war's mal wieder so weit, wie ich es überhaupt nicht leiden kann.

Ich schaue auf die Uhr und stelle mit Erschrecken fest, dass es schon viertel vor 12 ist. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn nicht mein Töchterlein um 12:00 von der Schule kommen würde, mit mächtigem Hunger im Bauch.

Also folgte sofort der hektische Blick in den Kühlschrank, was wohl geeignet wäre, ein 15-Minuten Essen zu kochen. Fehlanzeige. Danach der Blick ins Gefrierfach. Gähnende Leere. Nur ein Päckchen TK-Spinat grinste mich an.

"Na gut", dachte ich mir, "dann halt eine schnelle Spinatsuppe".
Sie ist schließlich gesund, schnell gemacht und beliebt beim größten Teil meiner Familie...

Nun würde ich an sich über ein derart einfaches Gericht nicht schreiben, hätte das improvisierte Rezept nicht wider Erwarten soooo lecker geschmeckt.

Deswegen in aller Schnelle:


Zutaten für zwei Personen
  • ein Päckchen TK-Spinat
  • eine Zwiebel
  • Butter
  • Senf
  • Zucker
  • Parmesan gerieben
  • Meerrettich aus der Tube
  • Curry
  • Muskat
  • Sahne 
  • Salz
  • Pfeffer
  • Mineralwasser mit Kohlensäure

Vorbereitung

Zwiebeln würfeln.


Zubereitung

Zwiebelwürfel mit etwas Butter und einer Prise Salz glasig dünsten.

Einen Teelöffel Senf, eine Prise Zucker, Curry nach Geschmack dazugeben und unter ständigem Rühren bei sanfter Hitze eine Minute anschwitzen.

Mit 3/4 Liter Leitungswasser ablöschen und das Päckchen TK-Spinat hineinlegen.

Bei niederer Hitze auftauen lassen und 4-5 Minuten leise köcheln.

Mit Muskat, Salz, Pfeffer und einem Schuss Sahne abschmecken.

Pürieren.

Zwei Esslöffel geriebenen Parmesan, einen Teelöffel Meerrettich und einen Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure dazugeben.

Mit dem Pürierstab nochmal kurz aufschäumen und servieren, am besten zusammen mit einer Scheibe Toast.

Fazit

Wie bereits erwähnt, die Potage schmeckte wider erwarten sehr sehr lecker.
Die leichte Schärfe des Currys verlieh der ganzen Angelegenheit Pfiff. Der Parmesan brachte Würze ins Spiel und der Meerrettich spendete eine erfrischende Note.

Montag, 10. Juni 2013

warmes Paprika-Sellerie Gemüse mit angeschmolzenem Parmesan und geröstetem Sesam


Was ist es nun: Gemüse oder Salat?


Soll man es nun als Gemüse oder als Salat bezeichnen?

Wahrscheinlich eher als Gemüse?

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, einen Artikel über dieses Rezept zu veröffentlichen. Es lümmelten einfach jede Menge Reste in allen Ecken und Winkeln der Küche herum und heute Abend trieb es mich entschieden dazu, alle diese fleischlosen Reliquien zu verarbeiten. Im Allgemeinen kommt bei solchen Anlässen zwar meist ein recht annehmbares Abendessen heraus, keinesfalls aber ein Gericht, das einen Artikel im Blog lohnte.

Da warteten noch Staudensellerie, und jede Menge roter Spitzpaprika ungeduldig im Gemüsefach darauf, endlich aufgegessen zu werden. Knoblauch musste weg, ein halbes Schälchen gerösteter Sesam stand gelangweilt in der Fensterbank, und der Parmesan hält zwar ewig, aber so langsam wollte ich ihn aus dem Kühlschrank haben. Die grünen Peperoni wurden nicht besser und die Petersilie ließ so langsam die Köpfe hängen.

"Also! Ärmel hochgekrempelt und frisch ans Werk!", so mein Motto des Abends.
"In 15 Minuten bin ich fertig.", sprach ich zu mir selbst und legte los.


Zutaten für zwei Personen

  • 6 Schoten roter Spitzparika
  • einige Stengel Staudensellerie
  • 4-5 große Zehen Knoblauch
  • 1-2 Schoten grüne Peperoni
  • einen Esslöffel gerösteten Sesam
  • 2 Esslöffel gehackte Petersilie
  • Parmesan
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • Salz
  • frischer Pfeffer
  • Crema di Balsamico

Vorbereitung

Spitzpaprika waschen, Kerngehäuse entfernen und nach persönlichem Gutdünken klein schneiden.

Vom Staudensellerie die Fäden ziehen, waschen und schräg in Scheiben schneiden.

Knoblauch schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden bzw. hobeln.
Peperoni waschen, Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden.


Zubereitung

Paprika und Peperoni mit etwas Rapsöl 4-5 Minuten in einer heißen Pfanne schwenken.

Staudensellerie und Knoblauch dazugeben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken, Petersilie dazu und nochmal gut durchschwenken, bis alle Zutaten heiß sind.

Pfanne vom Herd ziehen und zwei Esslöffeln gutes Olivenöl unterheben.

Parmesanspäne nach Gusto mit einem Sparschäler abhobeln und im Gemüse verteilen.

Alles nochmal kurz durchmischen, auf zwei Tellern anrichten.

Sesam darüberstreuen und mit Crema di Balsamico dekorieren.

Sofort essen, solange es noch warm ist.


Fazit   

Mir schmeckte es so lecker, dass ich entschied, kurz darüber zu schreiben. Besonders verführerisch empfand ich den angeschmolzenen Parmesan.
Meine Frau allerdings konnte meine Begeisterung nicht teilen, doch wie sagt man so schön? Geschmäcker sind ...

Mittwoch, 6. März 2013

Triangoli Gorgonzola - so schmeckt Italien


"o sole mio" in deutscher Küche


Seit ich den kleinen italienischen Delikatessenladen in Rastatt um die Ecke entdeckt habe, muss ich dort ständig vorbeischauen. Zum einen regen all die verführerischen Leckereien sowohl meine  Fantasie als auch den Appetit an, zum anderen plaudere ich gerne mit Guiseppe, den Inhaber der Taverna. Dabei geht es meist über das Leben im Allgemeinen und italienisches Essen im Speziellen. Bei einer feinen Tasse Espresso genieße ich den Moment und freu mich schon darauf, das soeben erstandene Schmankerl später mit Lust und Muße zuzubereiten.

"Pasta e Pesto, so schmeckt Italien!", nennt er sich, der Giuseppe. 

Jedesmal wenn ich dort war und meinen Blick durch die Auslagen streichen ließ, blieb ich bei den Triangolis mit Gorgonzolafüllung hängen. Zu oft schon spielte ich mit dem Gedanken, sie nun endlich zu kaufen, doch irgendwie bot sich keine passende Gelegenheit, diese leckere Pasta für uns auf den Tisch zu bringen. Doch kürzlich war es soweit und ich schlug zu.

"Wie würdest du sie denn kochen?", fragte ich Giuseppe.
"Aaaaaah auf keine Fall mit Tomatensoße. Du braucht gar nicht viel für richtig gute Geschmack mit diese Pasta. Olivenöl, Salbei, Salz und diese kleine rote Tomate, mehr nicht. Die Pasta nur in heiße Wasser zwei Minute ziehe lasse. Salbei in de heiße Öl knusprig brate und Tomate kurz warm mache, dann die Pasta durch die Pfanne ziehe und schnell esse."

"Jawohl, genau so mache ich es.", sagte ich, doch leider ließ sich nirgendwo Salbei auftreiben. Ich ersetzte es also kurzerhand durch frischen Rosmarin von meiner Fensterbank und kann euch sagen: "Merita un bis!"

Zutaten für 2 sehr hungrige Personen
  • 500 g frische gefüllte Pasta
  • 20 Kirschtomaten
  • Rosmarin
  • 1/2 Schote grünen Chili
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
für die Deko
  • etwas Petersilie

Vorbereitung

Tomaten waschen und halbieren.

Chili waschen, entkernen und in feine halbe Ringe schneiden.

Rosmarinblättchen abzupfen.

Pasta in sprudelnd kochendes Salzwasser geben, den Herd ausstellen und zwei bis drei Minuten ziehen lassen.


Zubereitung

Öl, Tomaten, Rosmarin und Chili in einer Pfanne erhitzen. 

Sobald das Öl bruzzelt und der Rosmarin seinen Duft in der Küche verbreitet, die abgetropfte Pasta in die Pfanne füllen, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und gut durchschwenken.

Auf Teller verteilen, mit etwas frischer Petersilie dekorieren und sofort genießen.


Fazit

OK, ich gebe offen zu: "Zum Abnehmen ist diese Speise nicht geeignet." Aber man muss solches ja nicht jeden Tag essen. Ansonsten waren wir begeistert. Ein Stückchen italienisch, mediterranes "o sole mio" mitten im Winter auf dem deutschen Abendtisch. Da lächelte doch schon der Sommer kurz über den Tellerrand, was auch unsere Gesprächsthema bestimmte, es drehte sich nämlich um unseren nächsten großen Urlaub. 

Und das beste daran ist: Nur wenige Minuten, ein paar schnelle Handgriffe und schon steht dieses hinreißende Gericht auf dem Tisch.  

Einzig meine Vergesslichkeit trübte die Stunde, ich wollte nämlich noch einige feine Schnitze Parmesan darauf verteilen, bin extra vor dem Kochen nochmal losgefahren um ein schönes Stück zu kaufen und hab es dann vergessen. Als ich den letzten Bissen verzehrt hatte, fiel es mir wieder ein. Na ja, dann eben beim nächsten Mal. 


Dienstag, 27. November 2012

Schnelles Gemüse mit Sonnenblumenkernen und Ingwerchips

Kürzlich war es mal wieder soweit.

Es musste schnell gehen in unserer Küche. Viele Dinge hatte ich zu erledigen, viele Menschen wollten Dinge von mir erledigt haben, viele Kinder kämen bald von der Schule und eines war klar: Sie würden Hunger haben.

Hühnerbein mit schnellem Gemüse

Was also kochen, wenn es trotzdem nicht langweilig sein sollte, im Gaumen, an der Zunge und auf dem Tische?

Genau. In der Überschrift steht es geschrieben:

Kurz gebratenes Gemüse mit Sonnenblumenkernen und Ingwerchips, an verschiedenen Kräutern. Dazu ein kleines knuspriges Hühnerbeinchen, das freundlich im Ofen vor sich hin schmort und nicht ständig danach verlangt, bekümmert, bemuttert und betreut zu werden.

Zutaten pro Person

  • 1 Hühnerbein
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • eine große Karotte
  • 1/2 Zucchini
  • 5 kleine braune Champignons
  • einen Teelöffel Sonnenblumenkerne
  • einen Esslöffel gehackte Kräuter, frisch oder tiefgefroren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Öl
  • Brathähnchengewürz 

Vorbereitung

Ofen auf 200°C Heißluft vorheizen.

Hühnerbein kräftig mit dem Brathähnchengewürz einreiben und in den vorgeheizten Ofen schieben, mittlere Schiene. Die Beinchen gelingen am besten, wenn sie genau 30 Minuten bei 200°C Heißluft backen. So werden sie außen knusprig und innen bleiben sie noch lecker saftig. 


Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett bräunen und beiseite legen.

Pilze putzen und halbieren, Karotten schälen und in Spalten schneiden.

Zucchini waschen und ebenfalls in Spalten zerteilen, die Kerne dürfen dabei auch herausgeschnitten werden. So bleiben sie nach dem Anbraten bissfest.


Zucchinispalten, die Kerne herausgeschnitten


Zubereitung

Pfanne mit etwas Öl anheizen und als erstes die Karotten anbraten.

Nach 3 - 4 Minuten Pilze zugeben und alles zusammen 2 Minuten kräftig rösten.

Zucchinispalten ebenfalls beigeben und 1-2 Minuten mit den Pilzen und den Karotten unter ständigem Wenden schmoren.

Kräuter unterheben, kurz erhitzen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Das Gemüse mit dem Hühnerbein auf einem Teller anrichten, Sonnenblumenkerne und Ingwerchips darüber verteilen und genießen.

Fazit

Ein leckeres Mittagsmenü, leicht und gesund; schnell und mit wenig Handgriffen zubereitet. Die Ingwerchips bringen einen Hauch von Frische ins Essen, sodass man sich hernach fit fühlt, um sich voller Tatendrang in den Nachmittag zu stürzen.

Dienstag, 6. November 2012

Schnelle Küche - Kohlsuppe in 10 Minuten.

So ein Weißkohl ist immer wieder eine leckere Sache.

Leider jedoch ist ein ganzer Kopf in der Regel zu mächtig, um auf einmal verspeist zu werden. Meistens benötige ich gerade mal einen halben und der Rest lümmelt dann faul im Kühlschrank rum und wird nicht besser.

Kohlkrusterl

Aber wenn ich mal etwas Zeit übrig habe und gerade eine Pfanne angeheizt ist und ich Muße habe, dann schnapp ich mir den kohligen Bruder, entferne großzügig den Strunk, hoble ihn ganz fein und brate ihn kräftig mit einem Tropfen Öl an. Das Aroma von angebratenem Kohl ist nämlich "total Klasse".

Hat er schöne Farbe angenommen, kommt er wieder in den Kühlschrank und wartet darauf, weiterverarbeitet zu werden.

Doch warum schreibe ich den ganzen Wust?

Ganz einfach: So vorbereitet hält der Kohl sich ziemlich lange, ohne Qualität oder Geschmack einzubüßen, im Gegenteil, er wird eher besser. Und wenn mangels Zeit schnelle Küche gefragt ist, können die Krautkrusterln praktisch und schnell zu einem schmackhaften Gericht verarbeitet werden.

Sei es als Salat, zu Schupfnudeln oder in einer Suppe.

Schnelle Suppe mit Bratkohleinlage

Kürzlich gab es bei uns Schäufele mit Kartoffelsalat. Das leckere Fleisch lasse ich immer zusammen mit einigen Zwiebeln, Lorbeer, Piment, Wachholder und Pfefferkörnern im heißem Wasser ziehen. Was dabei abfällt ist natürlich eine kräftige Brühe, die es den nächsten Tag meist als Suppe gibt.

So! Und hier schließt sich der Kreis, dieses mal kam in die Suppe nämlich der angebratene Kohl, zusammen mit Kartoffeln und etwas Kümmel.

Sehr lecker, schnell zubereitet und sehr günstig.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Schnelle Küche - Paprika Ei Hühnchen


Hilfe, was soll ich heute kochen? Wahrscheinlich ist das einer der häufigsten Fragen, die sich eine deutsche Hausfrau in ihrem Leben stellt. 


Zwischen Kindern zur Schule bringen, Betten machen, Staubsaugen, Fenster putzen und Kinder aus der Schule holen, muss nebenbei auch noch etwas gekocht werden. Zu aufwendig darf es nicht sein, trotzdem sollte es ausgewogen ernähren und zur Stärkung wie Gesundheit der Familie beitragen.

Wie in "Schnelle Küche - auch sie muss sein" bereits vorgestellt, sammele ich unter dem Label "schnelle Küche" Ideen und Anregungen zu genau diesem Thema und heute gibt es, frei nach einer Idee von Pimo, aus dem WOK Blog:: 



Paprika-Ei Hühnchen mit Pellkartoffeln

Paprika, Ei, Hühnchen

Zutaten (für zwei Personen)
  • 400 g Hühnergeschnetzeltes
  • 2 Schoten grüner Paprika
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Eier
  • 4-5 Esslöffel Milch
  • 3 - 4 festkochende Kartoffeln
  • eine Tomate
  • Olivenöl
Gewürze
  • Salz
  • Pfeffer
  • Balsamico weiß
  • 2-3 Schoten getrockneten Chili, zerbröselt
  • 1/2 Esslöffel Speisestärke


Vorbereitung

Kartoffeln waschen und mit etwas Wasser in einem Topf kochen lassen, bis sie gar sind.

Hühnergeschnetzeltes mit etwas Olivenöl und Pfeffer marinieren.

Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden.

Zwiebeln schälen und in Spalten zerteilen.

Eier in eine Schüssel schlagen, mit der Milch verquirlen und salzen.

Speisestärke in einem Schluck kaltem Wasser auflösen.

Tomaten in Schnitze schneiden.


Zubereitung

In einer Pfanne etwas Butter auslassen und die verquirlten Eier beidseitig zu einem Pfannkuchen ausbacken, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.. 

Geschnetzeltes in der Pfanne kurz, kräftig anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.

Eierkuchen in 4-5 cm lange Stifte zerschneiden.

2 Esslöffel Öl in die Pfanne geben. Zwiebeln und Paprika darin 4-5 Minuten anbraten. Nicht zu heiß, sonst wirft der Paprika Blasen.

Fleisch und Eierstifte einrühren und erhitzen.

Währenddessen die Kartoffeln abschrecken, pellen, in der Mitte durchschneiden und auf zwei Tellern anrichten.

Geschnetzeltes mit den Gewürzen abschmecken, vier bis fünf Schnapsgläser Wasser dazu gießen und vorsichtig mit der gelösten Speisestärke andicken.

Nochmal abschmecken und auf Tellern mit Kartoffeln anrichten.

Tomatenschnitze auflegen und servieren.  

Mittwoch, 25. April 2012

Schnelle Küche - Kartoffelpfannkuchen

Hilfe, was soll ich heute kochen? Wahrscheinlich ist das einer der häufigsten Fragen, die sich eine deutsche Hausfrau in ihrem Leben stellt. 


Zwischen Kindern zur Schule bringen, Betten machen, Staubsaugen, Fenster putzen und Kinder aus der Schule holen, muss nebenbei auch noch etwas gekocht werden. Zu aufwendig darf es nicht sein, trotzdem sollte es ausgewogen ernähren und zur Stärkung wie Gesundheit der Familie beitragen.

Wie in "Schnelle Küche - auch sie muss sein" bereits vorgestellt, sammele ich unter dem Label "schnelle Küche" Ideen und Anregungen zu genau diesem Thema und heute gibt es: 



Geröstete Kartoffelpfannkuchen

Kartoffelpfannkuchen

Zutaten (pro Person)
  • eine große oder zwei mittelgroße Kartoffeln
  • eine kleine Zwiebel
  • 1/2 gelbe Paprika
  • einen Esslöffel Speckwürfel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl


Vorbereitung
Kartoffeln schälen und grob raspeln oder mittels eines Gurkenhobels in feine Stifte hobeln.

Zwiebel schälen und in feine Spalten schneiden.

Paprika waschen, entkernen und in feine Längsstreifen schneiden. Die Längsstreifen danach halbieren. 



Zubereitung
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen

Kartoffelstifte, Zwiebelspalten, Paprikastreifen und Speckwürfel in die Pfanne füllen, durchrühren, dabei mit Salz und Pfeffer würzen und glatt streichen.

Von einer Seite ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze braten.

Mit einem Teller wenden und von der anderen Seite ebenfalls 15 Minuten braten.

Der Kartoffelpfannkuchen wird so knusprig braun und sehr locker. Wer ihn gerne etwas fester mag, sollte die Zutaten vorher in einer Schüssel vermengen und ein Ei mit unterheben.

Kartoffelpfannkuchen herstellen

Dazu eignen sich Rühreier hervorragend, siehe auch den Artikel "Rührei richtig zubereiten".

Dienstag, 24. April 2012

Schnelle Küche - Kässpätzle mit Röstzwiebeln und Speck

Eines der Dinge, die ich aus meiner schwäbischen Heimat in jeden Winkel der Welt mitgenommen habe, sind Kässpätzle. In Afrika habe ich sie selber gemacht. Auch jetzt mache ich sie von Zeit zu Zeit noch selber, wenn ich Lust und Muße habe. 

Kässpätzle

Allerdings bieten sie sich auch als Gericht für die schnelle Küche an, denn so wie hier zubereitet, sind sie binnen 10 Minuten fertig.


Zutaten
  • Spätzle, entweder die übrige Portion vom Vortag oder fertige aus dem Kühlfach des Supermarktes
  • Speckwürfel
  • zwei Zwiebeln
  • Mozzarella gerieben
  • Öl
  • einige Flocken Butter
  • Petersilie gehackt, frisch oder tiefgefroren


Vorbereitung

Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden.

Eine große Schüssel bereitstellen.


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Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen.

Zwiebeln darin bei starker Hitze bräunen. Wenn sie goldbraun sind herausnehmen und beiseite stellen. 

In derselben Pfanne die Speckwürfel auslassen, eventuell noch etwas Öl hinzufügen.  

Sind die Speckwürfel knusprig, Spätzle zusammen mit dem Speck unter ständigem Rühren in der Pfanne heiß machen, dabei mit Salz abschmecken.

Abwechselnd die heißen Spätzle mit einer handvoll Käse in die Schüssel schichten und durchrühren, dabei die Butterflocken zugeben. Die Spätzle sind heiß genug, um den Käse schmelzen zu lassen.
Achtung, funktioniert nur mit geriebenem Mozzarella! 
Ist der Käse schön verlaufen auf Tellern anrichten, mit Zwiebeln krönen und etwas Petersilie verzieren. 

Montag, 23. April 2012

Schnelle Küche - auch sie muss sein

Kürzlich schrieb mein Freund Fokko vom "Selbstversorger-Blog"  einen interessanten Artikel mit dem Thema: "Schmu mit Fotos auf der Packung". Dabei geht es darum, wie irreführend Abbildungen von Fertiggerichten sind.

Irgendwie kam ich darüber ins Grübeln. Ich fragte mich, warum sich Menschen immer wieder von solchen Fotos täuschen lassen, beziehungsweise widerspruchslos hinnehmen, dass sie durch die leckeren Bilder auf den Verpackungen von Fertiggerichten an der Nase herumgeführt werden.

Denn mal ehrlich, der Fokko hat recht.

schneller Salat

Auf dem Bild sieht es zum Reinlegen aus, doch kaum hat man es zubereitet, flegelt sich vor uns auf dem Teller meist nur noch ein jämmerlicher Abklatsch des vermeintlich appetitlichen Happens rum.

Ich denke, mangelnde Zeit ist der Motor, der uns Konsumenten dazu antreibt, das sauer verdiente Geld in die unersättlichen Rachen jener zwielichtigen Tiefkühllebensmitthändler zu werfen.

Deswegen führe ich ein neues Label in meinen Blog ein, mit dem Titel "Schnelle Küche". Schließlich kann niemand ständig nur die aufwendigsten Leckereien kochen. Meist muss man sich zwischen "müde", "keine Kraft" und dem nächsten Termin irgend etwas zum Esser machen, einfach weil man Hunger hat.

Leider greift der Verbraucher dann gerne zu oben erwähnten Fertigprodukten und treibt sich das unwohlschmeckende Zeugs hinter die Kiemen, denn eines macht der Fraß tatsächlich - satt! Und nicht nur satt, er "völlt". Der "Esser" fühlt sich nämlich nach dem Verzehr in der Regel derart unwohl, dass er die nächsten 10 Stunden nicht mal mehr ans Essen denken kann. Erschwerend kommt noch hinzu, dass in diesen Speisen sämtliche kraftspendenden Stoffe hinreichend eliminiert worden sind, sodass der Rastlose und Müde nach dem Mahl nicht zu Kräften kommt, sondern immer schlapper wird.

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Doch Essen ist ein Stück Lebensfreude und die sollten wir uns nicht so einfach nehmen lassen. In der Regel kann man nämlich mit nur wenigen Handgriffen in Windeseile vernünftige Speisen zubereiten, die zwar nicht zur "haute cuisine" gehören, aber lecker sind und Kraft spenden. Schließlich ist man, was man isst.

Natürlich kommt da auch schon mal ein Brühwürfel ins Visier. Oder ein Päckchen Soßenpulver findet sich plötzlich im Sud wieder. Doch ist ein Brühwürfel die eine Sache. Ein komplettes Fertiggericht aus der "Tiefkühle" vom Discounter hingegen eine ganz andere.

Ach ja, eines noch: Wenn man mal Nudeln, Kartoffeln oder Reis kocht, sollte man gleich zwei Portionen zubereiten und eine davon im Kühlschrank aufbewahren. Denn die Kohlenhydratbeilagen benötigen in der "Schnellen Küche" die meiste Zeit. Müssen sie hingegen nur noch warm gemacht werden, so kann man nicht nur im Handumdrehen sondern sogar binnen weniger Minuten ein köstliches Mahl zaubern, das es dem Menschen gestattet, menschenwürdig zu speisen, sich danach wohl zu fühlen und ein Stück Lebensfreude zu genießen.

Also. Alle Artikel unter dem Label "Schnelle Küche" erheben nicht den Anspruch des Besonderen sondern sollen lediglich inspirieren und Ideen vermitteln, wie man sich mal schnell was Leckeres zusammenschmurgeln kann. Quasi als "Ideenpool" zum Nachschlagen, wenn die Frage drängt: "Was koch ich heute bloß zum Mittagessen!"

Donnerstag, 19. Januar 2012

Beamtenstippe - schnelles Essen für die ganze Familie

Beamten waren vor Zeiten eher arm. Im Gegensatz zu heute, wo der Staat bzw. das Land die Fürsorgepflicht auch wahr nimmt, fristeten in früheren Zeiten Staatsdiener eher ein Schattendasein am Rande der Gesellschaft, zumindest was den Wohlstand betraf. Weniger ernst genommen und stets ein willkommener Anlass zum Spott, hatten jene Gestalten wenig Hab und Gut, selbst am Essen musste gespart werden. So ist wohl auch folgendes Gedicht entstanden:

Beamtenstippe


Beamtenweihnacht

Der Gabentisch ist öd und leer,
die Kinder schauen blöd umher.

Da lässt der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.

So kann man auch mit kleinen Dingen
Beamtenkindern Freude bringen.



Fleisch war Mangelware und wenn etwas zur Verfügung stand, so wurde es gern klein geschnitten, angebraten, mit Zwiebeln verlängert und mit viel Wasser aufgestreckt. Dazu kamen Kartoffeln auf den Tisch, denn sie gab es in der Regel viel und günstig.

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"Beamtenstippe" hieß das damals. Und so kann man es auch heute noch nennen, doch zwischenzeitlich wird nicht kärglich gestrecktes Fleisch sondern eher eine mächtige Portion Gehacktes die Pfanne füllen. So entwickelte sich aus einem "Armeleuteessen" ein ordentliches Mittagsmahl, schnell zubereitet und auch Kindern eine willkommene Speise.

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • Öl
  • 1/2 Liter Fleischbrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Senf
  • evenuell ein bis zwei Chillischoten
  • 1 Teelöffel Speisestärke
  • etwas Petersilie zur Dekoration
  • Kartoffeln
  • Milch
  • Muskatnuss


Zubereitung


Zwiebeln würfeln und mit einem Esslöffel Öl in einer heißen Pfanne glasig dünsten. Das Hackfleisch zusammen mit den Zwiebeln kräftig anrösten, bis es braun ist. Mit Fleischbrühe ablöschen, Tomatenmark und Senf einrühren und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Wer es gerne scharf mag, dem sei empfohlen ein oder zwei Chillies mitkochen zu lassen. Kurz vor dem Servieren die Speisestärke in etwas kaltem Wasser lösen und schluckweise einrühren um die Stippe zu binden.

Aus Kartoffeln, Milch und Muskatnuss Kartoffelbrei zubereiten, ich schrieb darüber bereits in meinem Post "Kartoffelpüree selber machen - wie Vitamine und Mineralien erhalten bleiben".

Das Kartoffelpüree auf einem Teller zu einem Bett formen, mit der Stippe beschicken, dezent dekorieren und servieren.