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Samstag, 13. Dezember 2014

Kartoffel-Speck Miniquiches


Miniquiche

Eigentlich ist es ein spanisches Rezept. Denn im Original wird anstatt Speck ein Stück herzhafte spanische Chorizo genommen. In Deutschland kein Problem, man bekommt sie zwischenzeitlich in fast jedem Lebensmittelgeschäft. Hier jedoch habe ich mir die Hacken abgelaufen, leider ohne Erfolg.

Nichts desto trotz, als ich diese lecker aussehenden Miniquiches bei "foodwishes.com von Chef John" erblickte, konnte ich nicht widerstehen, ich musste die kleinen Happen einfach nachkochen. Also strich ich die spanischen Chorizo kurzerhand aus dem Rezept und ersetzte sie ganz einfach durch Speck. Da im Vergleich zwischen Speck und Chorizo wichtige Aromen fehlen, mussten noch verschiedene Gewürze dazu. Besonders Paprika stand ganz oben auf der Liste. Nicht nur aus Geschmacksgründen, auch der Farbe wegen. Das typische Rot darf einfach nicht fehlen. Genauso die klassischen Aromen von Knoblauch und Zwiebel, die ich ebenfalls addierte.

Bedauerlicherweise bekam ich auch keinen spanischen Manchego, weswegen ich auf eine mexikanischen Käsemischung auswich. War auch keine schlechte Wahl.

Derart verändert ist das Rezept zwar eine eher amerikanische Abwandlung der vorliegenden Variante, aber "Chef John" hatte sein Rezept ebenfalls schon stark abgewandelt. Seine Vorlage wiederum war ein spanisches Tortillarezept. Interessant, was sich aus einem einfachen Tortillarezept so alles entwickeln kann. Kochen ist eben Kunst.

Zutaten für 4 Quiches

  • eine Kartoffel
  • 1/2 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Speckwürfel
  • je nach Größe 2-4 Eier
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Cayenne
  • geriebener Käse

Vorbereitung

Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden.

Zwiebeln ebenfalls schälen und fein würfeln.

Aus dem Knoblauch eine Paste herstellen.

Eier aufschlagen und in einem Messbecher sehr gut verquirlen. Achtung wichtig: Eiklar und Eigelb müssen eine homogene Emulsion ergeben und keine Flecken von Eiklar dürfen in der Messe herumschwimmen. Also besser etwas länger quirlen. Dabei mit einer kräftigen Prise Salz würzen.

Muffinform, bis zur Hälfte gefüllt mit Kartoffel-Speck-Zwiebelmix. Der Rest wird ...

Zubereitung

Zwiebel und Kartoffelwürfel in etwas Öl bei mittlerer Hitze braten, bis die Kartoffeln fast gar sind. Das dauert je nach Würfelgröße ca. 10 - 15 Minuten.

Nun die Speckwürfel dazugeben, die Hitze auf 3/4 Kochleistung erhöhen und weiter braten, bis alles etwas cross geworden ist. Mit den Gewürzen kräftig abschmecken, vor allem Paprika darf reichlich eingebracht werden. Die Knoblauchpaste ebenfalls hinzufügen, gut durchmischen und nochmal kurz aufbraten lassen. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp das überschüssige Fett absaugen.

Zwischenzeitlich vier Formen eines Muffinbleches einfetten. Hier in den USA bekommt man dieses Backutensil in jedem Laden, der auch nur im entferntesten mit Haushaltsartikeln zu tun hat. In Deutschland sind sie nicht ganz so geläufig, aber in gut sortierten Supermärkten dürfte das kein Problem darstellen. Zur Zeit werden sie auch beim Tedi, im Angebot des Monats feil geboten, für gerade mal 3.- €. Kann sich also jeder leisten.

Doch weiter zum Rezept.

Den Boden der eingefetteten Formen mit etwas Käse auslegen.

Jede Form bis zur Hälfte mit dem gerösteten Kartoffel-Speck-Zwiebelmix auffüllen. Das verquirlte Ei darübergießen, bis fast zum Rand. Damit das Ei sich richtig gut verteilt, die Form einige Male auf die Arbeitsfläche tippen und vorsichtig schütteln. Eine kleine Prise Käse auf jeder Miniquiche verteilen und ab in den Ofen damit, für ca. 17-20 Minuten.

... mit Ei aufgefüllt

Abkühlen lassen, aus den Förmchen nehmen, mit etwas Knoblauchmayonnaise und einem Sprinkler Grün garnieren.

Fazit

Es war eines jener seltenen Rezepte, bei dem niemand am Tisch etwas zu meckern hatte. Und das bedeutet: Es schmeckt!

Diese kleinen Quiches eignen sich übrigens auch hervorragend als Fingerfood - Mitbringsel zu einer Party. Kommt mit Sicherheit gut an.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

"Cook-Off", ein amerikanischer Kochwettbewerb



Spannend war's. Cool war's. Klasse war's - der letzte cook-off auf North Padre Island.

Ich muss zugeben, bisher hatte ich mich noch gar nicht mit dem Thema cook-off befasst, bis wir auf unserem letzten Trip mehr oder weniger zufällig auf einen solchen Event stießen.

Wir wollten eigentlich nur etwas trinken, als plötzlich am Fahrbahnrand allerlei bunte Wimpelchen und Fähnchen auftauchten. Fahrzeuge standen geparkt in sauberer Reihe, und einige "Buden" waren aufgestellt.

"Komm, hier gibt es etwas zu trinken!", meinte meine Frau, ich bog ab und parkte ebenfalls beim vermeintlichen Volksfest.

Wir stiegen aus und waren schon mitten im Geschehen. Vor einem wolkenlosen Himmel spielte eine texanische Bluesband und es duftete verführerisch nach allerlei Gegrilltem. Schnell merke ich, dass es sich keinesfalls um ein einfaches Volksfest handeln konnte und tatsächlich stellte sich heraus, dass wir gelandet waren, beim:

South Texas Music Fest
Chili & BBQ
Cook-Off


Klasse dachte ich mir, das wollte ich schon immer mal erleben, ein waschechter amerikanischer Kochwettbewerb oder besser gesagt Grillwettbewerb.

Kurze Erklärung: Bei einem solchen cook-off können sich verschiedene Parteien anmelden, um unterschiedlich vogegebene Gerichte zu kochen. Eine Jury entscheidet dann, welche Gruppe gewinnt.

Bei unserem Wettbewerb ging es um vier Speisen: Chili, Chicken, Rips und natürlich die Könisdisziplin, das Brisket.

Bereits um 04:00 Uhr morgens begannen die Parteien damit, den Grill anzuwerfen, um bis um 15:00 das Brisket als letztes Gericht bewerten zu lassen. Als Preis gab es lediglich Urkunden, trotzdem waren alle Mit Eifer und Engagement dabei.

Und klasse war's dort. Es rauchte, brutzelte und duftete überall, die Menschen standen ausgelassen in kleinen Grüppchen bei einander; quatschten, lachten, vergnügten sich. Man kam leicht ins Gespräch und der Blues löste in Zusammenarbeit mit gutem texanischem Bier jeden eventuell verbliebenen Alltagsfrust im Nu.

Doch das Beste: Nachdem die Jury durch war durften alle an den Leckereien teil haben. Da wurde gekostet, probiert und geschmeckt was das Zeug hielt. Natürlich machten auch wir kräftig Gebrauch davon und noch jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen, wenn ich darüber nachsinne.

Hier ein paar Eindrücke, leider nur mit dem Handy fotografiert.










 Ein toller Tag war das dort, auf North Padre Island.

Dienstag, 23. September 2014

Der neue Grill


Mein neuer Grill

"Wenn du nach Amerika zieht, brauchst du nur zwei Sachen: Einen Pool und einen Grill!" Das sagte ein amerikanischer Bekannter zu mir, mit dem ich kürzlich zu tun hatte.

Also machte ich mich auf den Weg, einen geeigneten Grill zu finden. Ich durchwühlte alle möglichen und unmöglichen Läden. Beim Walmart fing ich an, über den Keymart, Home Depot, Lowes Home Improvement; ich stöberte hier und suchte dort. Immer und immer wieder, Tag für Tag.

Selbst den Gebrauchtwarenmarkt suchte ich ab. Ich hob Deckel, las Verbraucherberichte, wackelte an Stelzen, prüfte Luftzirkulationen, sprach mit Leuten, schaute, dachte, grübelte, studierte.

Kurzum: Ich machte es mir nicht leicht, doch endlich ist es soweit, ich entschied mich gegen einen Weber und für einen Chargriller.

"Warum keinen Weber?", mag sich nun manch einer Fragen. Ganz einfach aus zwei Gründen: Zum einen stimmt es zwar, der Weber ist einfach der beste Grill, bietet die beste Verarbeitung bei bester Qualität aber leider auch zum höchsten Preis. Und zwar nicht nur etwas teuer als die Produkte der Mitbewerber sondern gleich richtig viel teurer. Und ich bezweifle, dass der Qualitätsunterschied einen solch massiven Preisunterschied rechtfertigt.

Doch war das nicht der Hauptgrund.

Ich wollte mir nämlich zwei Möglichkeiten offen halten - Gas und Holzkohle, ohne gleich zwei von diesen monströsen Eisenapparaten auf unserer Veranda herumstehen zu haben.

Und da gab es nur ein Modell, den Chargriller Duo 5050, der nach drei Stunden Arbeit endlich zusammengebaut zur Verfügung steht.

Noch in Einzelteilen

Juhuuu, jetzt wird nach Herzenslust gegrillt, gebrutzelt und gesmokt.

Als erstes werde ich mich an "Pork Ribs St. Louis Style" wagen, slow & low über 5 Stunden gegrillt und gesmokt. Wenn ich nur daran denke, läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen.

Doch mehr dazu im nächsten Artikel

Also Freunde, schaut bald wieder mal rein, bei "abenteuerkochen.com"

Mittwoch, 20. August 2014

Wieder aktiv - doch leider mit kaputtem Hut


mein zerstörter Panamahut

Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich den letzten Artikel schrieb. Es lag daran, dass wir umgezogen sind, in die USA. Genauer gesagt: In den Süden der USA, nahe an die mexikanische und texanische Grenze. Und wie sich wahrscheinlich jeder von Euch vorstellen kann, ist so ein Auslandsumzug mit allerlei Heckmeck, Behördenkram, Rennerei und Telefoniererei verbunden.

Doch nun ist es fast geschafft, lediglich noch ca. 10 Umzugskisten sind auszupacken und verschiedenes Keinkram bei den USA-Behörden ist zu erledigen. Es prickelt mir also schon wieder unter den Nägeln, neue Rezepte zu versuchen und darüber zu Schreiben.

Doch über was, nach dem Umzug?

Der erste Gedanke ist natürlich: Jetzt geht es um Burger, Pommes und Coleslaw aller Arten. Doch ich denke, das werde ich tunlichst vermeiden. Ich habe vor, auch weiterhin meinem Stil treu zu bleiben um eine weite Bandbreite von Zutaten und Gewürzen zu allerlei leckeren Schmankerln zu verarbeiten.

Insgesamt freue ich mich auf die Zeit in den USA. Mir ist auch klar, dass in Deutschland viele Vorbehalte gegen die Bürger der Staaten bestehen, vor Allem, was das Essen angeht. Doch aus meiner bisherigen Erfahrung mit den Menschen aus meiner neuen Heimat kann ich nur eines sagen: Sie sind sehr sehr freundlich gegenüber Zuwanderern wie wir es sind und sie sind im Gegensatz zu uns absolut stressfrei. Alles läuft hier unglaublich entspannt und "entschleunigt", wie wir sagen würden.

Nur eines tut mir sehr leid: Mein handgefertigter, auf Maß angepasster Panamahut hat den Umzug leider nicht überstanden :-(.

Aber ansonsten freue ich mich auf die nächsten Artikel und Experimente.

Donnerstag, 26. September 2013

Halbgetrocknete Tomaten und ein wunderbar aromatisiertes Öl


Halbgetrocknete Tomaten



Getrocknete Tomaten sind immer ein Joker.

Die roten Kameraden verführen jeden Genießer mit ihrem herrlichen Aroma und verwandeln einfache Soßen, Pürees oder Salate sprichwörtlich in High-End-Köstlichkeiten. Leider sind qualitativ hochwertige Exemplare relativ teuer oder nur unter erheblichem Aufwand und enormen Energiekosten selbst herzustellen.

Wesentlich einfacher und mit wenigen Handgriffen lassen sich halbgetrocknete Tomaten fabrizieren. Sie können wie ihre klassischen Kollegen als Aromazutat verwendet werden, eignen sich aber auch exzellent zum Naschen und legt man sie in Öl ein, so wird dieses ganz nebenbei köstlich aromatisiert.

Entgegen der allgemeinen Meinung, dazu sei hochwertiges Olivenöl zu nehmen, vertrete ich die Ansicht, dass ein geschmacksneutrales Öl sich wesentlich besser eignet. Das tomatige Bouquet wird stärker herausgearbeitet und bleibt unverfälscht vom Eigengeschmack des Olivenöles. Mittels weiterer Aromazutaten, wie Kräuter oder Knoblauch, können der Delikatesse noch verschiedene Geschmacksrichtungen mitgegeben werden.

Ich greife in solchen Fällen gerne auf Rapsöl zu. Allerdings sollte man darauf achten, die helle Variante zu verwenden, die dunkelgelbe nämlich schmeckt aufdringlich.

Und was das Aroma der Halbgetrockneten angeht, das ist eine wahre Wucht, fast noch besser als die ganz getrockneten Tomaten.


Zutaten für ein kleines Einmachglas
  • 15 bis 20 Kirschtomaten
  • neutrales Öl 
  • ein Zweiglein frischen Rosmarin
  • ein Zweiglein frischen Thymian
  • Salz
  • eine Knoblauchzehe

Vorbereitung

Tomaten waschen und halbieren.

Knoblauchzehe mit Schale andrücken.


Zubereitung

Ofen auf 150 °C vorheizen.

Eine feuerfeste Form einölen, Knoblauch und Kräuter hineinlegen.

Die Tomaten im Öl und den Aromazutaten wenden, salzen, mit der Schnittfläche nach unten drehen und leicht andrücken.

Das Ganze geht jetzt für 1 1/2 Stunden in den Ofen. Damit die Feuchtigkeit abziehen kann, sollte die Ofenklappe einen Spalt geöffnet bleiben. Am besten steckt man einfach den Stiel eines Holzkochlöffels dazwischen.

Nach der Garzeit werden Tomaten und Aromazutaten in ein Einmachglas gefüllt und mit Öl bedeckt.

Tomaten, Kräuter und Knoblauch im Glas


Im Kühlschrank über Nacht marinieren.


Fazit

Das Aroma ist tatsächlich umwerfend, sowohl von den Tomaten als auch vom Öl.


Ispiriert

Auf die Idee brachte mich Michael Tokarski von "Der Biokoch".

Donnerstag, 27. Juni 2013

Eier im Glas - eine Bereicherung für jedes Picknick


Eier im Glas


Picknick ist etwas Großartiges.

Wenn ich zur Zeit aus dem Fenster sehe, die Regentropfen zähle und auf besseres Wetter warte, dann träume ich gerne von herrlichen Ausflügen mit vielen Leckereien, die unterwegs verzehrt werden.

Die Sonne lächelt freundlich vom blauen Himmel und man hat einen wunderschönen Platz für die Pause gefunden, am besten im Schatten eines ausladenden Baumes, mit gemütlicher Holz-Tisch-Bank-Garnitur. Daneben plätschert lustig ein Bächlein in dem sich gut Füße kühlen lässt.

Solche Gelegenheiten bieten Lebensqualität. Essen in freier Natur. Herrlich.

Vögel zwitschern und man packt aus. Erst eine Tischdecke, darauf das Picknickgeschgirr mit Servietten, Getränken und dann die Speisen. Vielfältig müssen sie sein und natürlich bunt, bereichert mit allerlei sonstigen Flaschen und Dosen.

Tomaten, Gurken Peperoni und Paprika.
Harter Käse, Luftgetrocknete Salami.
Geräuchertes.
Dosenwurst.
Eingelegtes, in Öl und Essig.
Leckeres Baguette darf nicht fehlen.
Auch einen Tüte Kartoffelchips gehört dazu.
Und natürlich eines. Weckgläser bieten die Möglichkeit dazu, nämlich: Eier im Glas.

Alles fertig und schön angerichtet kann das Freiluftmahl beginnen.

Lebensfreude kommt auf, wir lehnen uns gemütlich zurück, atmen würzige Luft, lauschen dem Gesang der Natur und genießen, vor allem wenn die Eier geöffnet werden.


Zutaten für ein kleines Glas
  • drei Eier
  • eine Scheibe gekochten Schinken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili

Vorbereitung

Eier mit den Gewürzen in einer Schüssel verquirlen.

Schinken in feine Würfel schneiden.

Ein kleines Einmachglas mit kochendem Wasser ausspülen.


Zubereitung

Die Eiermasse ins Glas füllen.

Die Schinkenwürfel vorsichtig unterheben.

Glas mit dem Deckel verschließen.

In einen Topf mit kaltem Wasser stellen, der Wasserstand im Topf sollte der Füllhöhe des Glases gleichen.

Deckel auf den Topf, den Inhalt zum Kochen bringen und ca. 7 Minuten köcheln lassen. Das Ei muss ganz gestockt sein.


Fazit

Die Masse ist leicht, cremig, und von lockerer Beschaffenheit. Zart schmeichelt sie dem Gaumen und streicht sanft über die Zunge. Durch den Chili bekommt das Ei eine erfreuliche Schärfe. Einfach lecker, ich liebe dieses GU Rezept, vor allem weil es unglaublich einfach herzustellen ist.

Montag, 3. Juni 2013

Wenn Kinder nicht lesen wollen


Ich weiß, das gehört eigentlich nicht in einen Kochblog.

Aber manchmal gibt es Ausnahmen und eine mache ich jetzt ganz einfach mal an dieser Stelle.

Warum?

Ganz einfach, ich habe ein neues Buch veröffentlicht. Diesmal allerdings kein Kochbuch sondern ein Kinderbuch mit der Intension, leseträge Erstleser zum Lesen zu bewegen, denn ich hatte mit meinen Kindern dabei erhebliche Schwierigkeiten.

Es gibt viele Kinder, die gerne lesen, sich mit Begeisterung und voller Spannung in all jene Abenteuer stürzen, die sich Schriftsteller und Autoren für sie ausgedacht haben. Und das ist auch gut so, denn solche Kinder lernen fast wie von selbst das Lesen und Schreiben.

Doch im Zeitalter von Computerspielen, Gameboy, Playstation und Nintendo werden leidenschaftliche „Lesekinder“ immer weniger. Vielmehr will die junge Generation unterhalten werden und die Bereitschaft, eigene Phantasie zur Unterhaltung zu bemühen, sinkt drastisch.

Im selben Maße schmälert sich die Lesekompetenz der Kleinen und Eltern fällt es immer schwerer, ihre Zöglinge zu bewegen, ein Buch aufzuschlagen. Zwischenzeitlich hat sich das Stöbern in Büchern vielerorts auf eine lästige Pflicht reduziert.

Es gilt bereits als erwiesen, dass Kinder, denen vorgelesen wird, besser in der Schule sind. In dem vorliegenden „Eltern Kind - Lesebuch“ finden sie sieben spannende Geschichten von Benni, einem 8-jährigen Jungen und seinen Abenteuern, welche Vorleser und Zuhörer in eine gesunde Kinderwelt entführen. Der größte Teil der Geschichten wird von den Eltern vorgelesen. Doch in jedem Abenteuer gibt es eine kleine hervorgehobene Textpassage, die den Kindern vorbehalten ist. Durch die abwechselnden Leseeinheiten zwischen Eltern und Kind werden die Abenteuer des Protagonisten gemeinsam erlebt. Kinder haben das Gefühl, einen Text zusammen mit Vater oder Mutter erarbeitet zu haben, ohne Überforderung durch zu lange Leseabschnitte.

Auf diese Weise werden auch Kinder, die sonst nur schwer zum Lesen zu bewegen sind, mit Leichtigkeit an Texte herangeführt. Der Umgang mit Büchern und Geschichten wird schnell zur Normalität. Lesewiderstände lösen sich auf, machen einem Erfolgserlebnis Platz und dem positiven Gefühl, zusammen mit den Eltern die Benni - Geschichten erlebt zu haben.

"Bennis wunderbare Welt" Bei Amazon erhältlich, für 10,90 €


Montag, 12. November 2012

Abenteuer Kochen jetzt auf eigener Domain


Sei nunmehr zwei Jahren schreibe ich unter Blogger auf blogspot.de.

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Service, den Blogger anbietet, zumal er auch kostenlos ist. Einfach zu bedienen, läuft zuverlässig und ist meines Erachtens auch recht flott.

Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt: "Eine eigene Domain muss her."


Viele Blogverzeichnisse zum Beispiel listen gar keine Blogs, die unter
"---.blogspot.de/com" veröffentlicht wurden und auch sonst scheint mir, dass ein Blog unter einer Subdomain im Internet gewissen Beschränkungen unterliegt.

Kurzum, seit neuestem ist "Abenteuer Kochen" nicht nur unter der Adresse "http://www.abenteuerkochen.blogspot.de" zu erreichen sondern auch unter der ganz persönlichen Domain:




Doch ist das nicht nur eitel Sonnenschein. Auf der Kehrseite der Medaille stehen Bekanntheitsgrad und Ranking bei Google. Neue Domain bedeutet auch neuen Pagerank und zwar "< 0" - zu deutsch: von vorne anfangen.

Nun gut. "Abenteuer Kochen" wird natürlich unter der alten Domain weitergeführt, aber trotzdem; es bedarf einer geraumen Weile, bis die Posts unter der neuen Adresse gefunden werden. Also mal abwarten, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. 

Samstag, 6. Oktober 2012

Abnehmen und satt essen

Wer abnehmen will, muss hungern.

Dieser antiquarische Gedanken ist gemeinhin überholt. Zumindest, was den rein körperlichen Hunger angeht. Doch meistens haben wir uns antrainiert, die Sattmeldung des Magens zu ignorieren und so lange weiter zu essen, bis der "Ranzen spannt". Bis man man nicht mehr papp sagen kann und der Drang, sich augenblicklich hinlegen zu müssen den Gourmand derart traktiert, dass er diesem unverzüglich Folge zu leisten hat.

Wer von seinem Gewicht nicht überholt werden möchte, muss mit solchem Verhalten brechen!

Hier ist Geduld gefragt. Geist, Seele und Magen müssen langsam wieder erzogen werden und das geht nicht von heute auf morgen. Kleine Mengen essen ist das eine Ziel, das es zu Erstreben gilt. Umlernen ist angesagt, doch das ist ein langwieriger Prozess. Am Anfang reicht es schon aus, die Sattmeldung des Magens überhaupt erst einmal wahr zu nehmen. Dieser Folge zu leisten, ist anschließend meist ein ständiges Wechselbad zwischen Erfolg und Misserfolg. Mit der Zeit jedoch können wir wieder lernen, auf unseren Körper zu hören. Doch wie gesagt: Geduld ist gefragt.

Das zweite wichtige Ziel, ist die Antwort auf die Frage nach dem Womit!

Womit sättige ich mich?

Womit fülle ich den Magen?

Fett und Kohlehydrate oder Eiweiß, Mineralien und Vitamine?

Zucker, Mehl, Alkohol und Fette liefern Energie in Hülle und Fülle, stehen jederzeit und rauen Mengen zur Verfügung und können laufend zu sich genommen werden. An jeder Würstchenbude, in allen Restaurants, bei jedem Bäcker präsentieren sie sich wie Huren und locken uns, wollen verführen, gegessen werden.

Wie dürftig und kläglich hingegen erscheinen uns da Salate, Gemüse, Obst, Rohkost?

Im Fast Food gänzlich vernachlässigt und zu Hause auch nur unter hohem Zeitaufwand zuzubereiten, fristen sie ein kümmerliches Dasein am Rande unserer reich gedeckten Tafeln. Wir füllen unsere Mägen in der Regel mit schwerer Kost; Mineralien und Vitamine hingegen kommen nur in homöopatischen Dosen auf den Tisch. Das Ergebnis: Wenn wir satt sind, haben wir unserem Körper solche Mengen an Energie zugeführt, wie wir sie in Tagen nicht verbrennen würden. Unser braver Körper aber lässt nichts verkommen und speichert die gesamte Energie in körpereigenem Fett. Der Wanst wird feist, die Lust an Bewegung sinkt. Teufelskreis.

Also: Wer sein Gewicht im Griff haben will, sollte sehr sorgfältig auswählen, wie viel Energie er zu sich nimmt. Nichts gegen ein ordentliches Stück Fleisch, das liefert uns in erster Linie Eiweiß. Dann wenige Kohlenhydrate dazu, sie geben uns das Gefühl deftig gegessen zu haben. Den Magen füllen aber sollten wir  mit Gemüse, Salat und Obst.

Auf diese Weise können wir uns wirklich satt essen, ohne uns jedoch mit einer Überdosis an Energie abzuschießen.

Das bedeutet: Satt sein und danach immer noch Kraft haben.

Hat man sich daran erst einmal gewöhnt, dankt unser Körper uns das mit Fitness und echtem Wohlbefinden. Sich nach dem Essen nicht hinlegen zu müssen, um  den Ranzen träge von einer Seite zur anderen zu wälzen, stöhnend Schnäpse zu trinken und darauf warten zu müssen, dass man sich wieder bewegen kann, bleibt uns so erspart.

Lust an Bewegung und Aktion sind der Dank, den unser Körper uns so spendet. Und Gesundheit nebenbei.

So fliehen die Kilos wie von Geisterhand und das Geräusch ächzender Waagen wird bald nicht mehr zu hören sein.

Nur zu Kamerad, pack's an.

Freitag, 5. Oktober 2012

Abnehmen und Sport

Wer abnehmen will muss Sport treiben!

Stimmt!

Aber nicht wegen der Kalorien, die zusätzlich verbrannt werden. Das ist nämlich gar nicht so viel, wie sich der Abnehmwillige in der Regel erhofft. Je nach Körpergröße, Widerstand und Geschwindigkeit kann man davon ausgehen, dass bei 1/2 Stunde Plackerei auf dem Hometrainer gerade mal 250 - 300 kcal verbrannt werden. Betrachtet man im Gegenzug den Energiegehalt einer Scheibe Brot, belegt mit etwas Wurst oder Käse, so hält sich das schon die Waage.

Ergo: Sport machen um Kalorien zu verbrennen wird meines Erachtens eher überbewertet.

Wenn ich einen Tag durch die Stadt marschiere, in verschiedenen Läden die Treppen hoch und runter laufe oder locker im Garten einen Nachmittag arbeite, verbrauche ich wesentlich mehr Energie und muss mich dabei lange nicht so anstrengen.

Doch da sind wir beim Thema: Die Anstrengung. Der Biss. Das Durchhalten.

Um das Gewicht im Griff zu haben, ist Biss erforderlich. Der "innere Schweinehund" muss überwunden werden. Das Nein zur "leckeren Verführung", zum übermäßigen Genuss wird gefragt. Und das Schöne am Sport ist - er unterstützt genau jene seelische Kraft die wir benötigen, um unserem "rosa ringebeschwanzten Köter" die Stirn zu bieten. Dabei ist nicht der Hochleistungssport gemeint, auch nicht übertriebene Strapaze. Nein. Regelmäßig leichte Anstrengung, die unseren Puls etwas schneller schlagen lässt als gewöhnlich, reicht schon aus.

Und als netter Begleiteffekt verbrennt der Aktive noch ein paar Kalorien zusätzlich, ganz abgesehen von der gesunden Wirkung auf Herz und Kreislauf.


Also sollten wir uns nicht entmutigen lassen, wenn wir Sport treiben, schwitzen, uns anstrengen und der Blick auf den Kalorienverbrauch nach all der Körperertüchtigung uns gewahr werden lässt, dass wir gerade mal ein Wurstbrot abtrainiert haben.

Sport spendet seelische Kraft, stärkt die geistige Widerstandsfähigkeit, ist gesund und bringt uns zur Vernunft.

Deswegen sollte, wer abnehmen will, Sport treiben.

Donnerstag, 6. September 2012

Ein paar Gedanken zum Thema "Abnehmen"!

Vorgestern kam ich aus dem Urlaub zurück und gestern wagte ich mich mal ganz vorsichtig auf die Waage. Wirklich ganz vooorsichtig. Doch alle Vorsicht half nichts, es war dasselbe Theater wie jedes Jahr nach dem Urlaub, aus der Waage kam ein Zettel mit der Aufschrift: "Bitte nicht in Gruppen auf die Waage steigen!" :-).

Ergo - jetzt sollte man erst mal wieder abnehmen - oder?

Doch Spaß beiseite. Das Thema "Übergewicht" und "Abnehmen" scheint im Internet zu einem ziemlich lukrativen Geschäft mutiert zu sein, zumindest wenn man die Tausenden von tollen Ideen betrachtet, die das Abnehmen angeblich zu einem Kinderspiel werden lassen und die allesamt Geld kosten.

Alles funktioniert nach demselben Muster: Man wird mit halbseidenen tollen Andeutungen neugierig gemacht und wenn es darum geht handfeste Infos oder Hilfestellungen zu bekommen kostet's plötzlich.

Doch im Endeffekt ist alles ganz simpel:


Die Energiebilanz

Führen wir dem Körper mehr Energie zu als er benötigt, setzen wir Fett an - positive Energiebilanz. Und umgekehrt: Führen wir weniger Energie zu als er benötigt, bauen wir Fett ab - negative Energiebilanz.

Und hier wird es schwierig, denn um eine negative Energiebilanz zu erreichen müssen wir hungern. Denkt man. Aber ist dem wirklich so? Oder liegt nicht einfach viel an unserer Erziehung und unserem Denken?

Denn mal Hand aufs Herz: Äßen wir alle nur so viel, bis wir satt sind, hätte unsere Gesellschaft wesentlich weniger Probleme mit dem "Dick sein!". Doch neben dem Hunger werden seelische Schwankungen gerne mit essen ausgeglichen, sei man nun gut gelaunt oder gefrustet und das setzt an.


Der Verführer

Vielleicht kann man die ganze Sache ja so sehen: Wir haben doppelten Hunger!

Zum Einen den rein körperlichen, den gesunden Hunger, der uns das Überleben sichert und der immer und in jedem Fall befriedigt werden sollte.

Zum Anderen den seelischen, den kranken Hunger, den Verführer, der uns immer und ständig alle möglichen Nahrungsmittel in unseren Körper stopfen lässt, in der Hoffnung auf etwas Wohlbefinden und Glück.


Diäten

Hier kommen die ganzen Diäten ins Spiel, die allesamt nicht funktionieren, denn sie tricksen unseren gesunden Hunger zugunsten eines scheinbaren Erfolgsgefühls aus und das lässt unser Körper nur begrenzt zu. Irgendwann holt er sich alles wieder mehrfach zurück, der Jojo-Effekt stellt sich ein und lässt uns dicker und dicker werden.


Abnehmen ist fragwürdig

Deswegen denke ich, dass Abnehmen der falsche Weg ist.

Ähnlich wie der Alkohol dem Süchtigen kurzfristig Befriedigung verschafft, sättigen wir unseren seelischen Hunger mit "Abnehmerfolg", statt mit all den verführerischen Leckereien. Doch das Eine wie das Andere sind Ersatzbefriedigungen. Sie helfen nicht und sie machen nicht wirklich satt.

Wir sollten eher langsam lernen, den körperlichen Hunger vernünftig zu stillen. Essen und trinken sollte ein ganz bewusstes Ritual werden, bei dem wir unseren Körper spüren, auf ganzer Breite sättigen und unsere Seele gezielt daran teilhaben lassen.

Das Gewicht reduziert sich dann ganz von selbst, ohne Krampf und Kampf, das Abnehmen verliert seinen Schrecken und wird zu dem was es sein sollte, nämlich ein nebensächlicher Begleiteffekt.

Doch jetzt ist es schon ziemlich spät und ich merke, während ich diese Zeilen schreibe, dass aus den paar Gedanken, die ich nur kurz erwähnen wollte nun doch eine ganze Menge Gedanken geworden sind. An dieser Stelle passt ein kurzer Break ganz gut rein und ich höre für heute auf. Weiter geht es dann im nächsten Artikel.

Montag, 9. Juli 2012

Zusammenarbeit mit Rice & Spice

Es geschehen doch immer wieder nette Dinge, auch - oder vielleicht vor allem - im Zeitalter des Internets. So ärgere ich mich doch schon seit langem über die meist mittelmäßigen Gewürze, die in unseren Supermärkten so alles angeboten werden. Sehen lecker aus, duften auch ganz gut beim Öffnen, doch schmeckt man sie, so bleibt das Hochgefühl aus.

Zusammenarbeit mit Rice & Spice

Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt, aus meiner Zeit in Afrika. Dort kaufte ich nämlich meine Gewürze immer auf dem Merkato (großer Basar in Addis Abeba) und dort bekam ich sie in allerbester Qualität. Frisch, scharf und würzig.

Leider ist es in Deutschland nur sehr schwer und mit viel Rennerei verbunden, wenn man seine Aromazutaten in derselben Frische und Qualität haben möchte.

Doch dieses Haar in der Suppe stört nicht nur mich. Nein. Es gibt auch noch andere "Leidensgenossen" :-), die ähnlich empfinden.

So zum Beispiel Dagmar Gerigk, von "Rice and Spice". Ihr ging es genauso, doch sie hat sich nicht, wie ich aufs Jammern beschränkt, sondern aus der Not eine Tugend gemacht und einen kleinen Gewürzhandel eröffnet, mit Reis und Gewürzen erster Qualität.

Von ihr fand ich kürzlich eine E-Mail in meinem Briefkasten mit einem sehr interessanten Vorschlag. Dabei durfte ich mir zehn Gewürze aussuchen, die sie mir zukommen ließ, mit der Bitte, sie hinsichtlich Geschmack und Qualität zu prüfen.

Natürlich ließ ich mich nicht zweimal bitten und stellte mir sofort folgende Liste von Zutaten zusammen, die nun in meiner Küche darauf warten, in Töpfe, Pfannen und Schüsseln gerührt zu werden.:


  • Thai Curry
  • Madras Curry
  • Cumin ganz
  • Koreander gemahlen
  • Mazis gesiebt
  • Rau el Hanout
  • rosa Pfeffer
  • italienische Pinienkerne
  • Sternanis
  • Feigensenf


So werde ich nun in nächster Zeit eine kleine Serie mit teilweise exotischen Gerichten vorstellen, deren Rezepturen nicht nach Laune, sondern nach Gewürz ausgewählt sein werden. 

Titel: "Das Gewürz macht's!"

Ich freu mich schon drauf.

Sonntag, 25. März 2012

Einkaufen bei "Abenteuer Kochen" - einfach, schnell und bequem

Wie oft passiert es: Man möchte etwas kaufen und die Läden haben zu oder man weiß nicht wo?

Wie schön, dass es in diesem Fall das Internet gibt. Hier kann man wirklich alles einkaufen, was das Herz begehrt.

Besonders rund um Küche und Kochen gibt es immer wieder Dinge, die man einfach braucht oder gerne haben möchte, die sich aber nur schwer beschaffen lassen. Vor allem in ländlichen Gebieten mit schlechter Infrastruktur wissen die Leute ein Lied davon zu singen.

Dann heißt es: Anziehen, sich ins Auto schwingen und zum nächsten Haushaltswarengeschäft fahren.

Deswegen habe ich jetzt in meinem Blog einen Shop eingerichtet, in dem ihr ganz bequem alle gewünschten Dinge einkaufen könnt.

Wer nicht gleich kaufen will kann selbstverständlich auch gerne nur stöbern.

Hier klicken und ihr kommt direkt zum Shop von "Abenteuer Kochen."

Mittwoch, 8. Februar 2012

Gastartikel von Lieferheld

Maike von "Lieferheld.de" bat mich kürzlich darum, doch einen Gastartikel zum Thema: "Kochen mit Schokolade" in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Mir gefiel die Idee ganz gut und hier ist nun der Artikel. Viel Spaß beim Lesen.
Beni
Schokolade: Naschwerk, Gewürz oder Geschmacksverstärker?


Kochen mit Schokolade
Kochen mit Schokolade ist immer noch ein Geheimtipp in deutschen Küchen und nicht besonders weit verbreitet. In anderen Regionen der Welt ist man da schon viel weiter. Noch ist Kochen mit Schokolade auch in der deutschen Gastronomie so exklusiv, dass man sie kaum beim Bestellservice um die Ecke bestellen kann. Aber auch das ändert sich langsam.

Glücklich durch Schokolade

Schokolade werden ja viele positive Eigenschaften zugeschrieben. So soll sie beispielsweise glücklich machen. Das ist darauf zurückzuführen, dass Schokolade nicht nur Kohlehydrate beinhaltet, sondern gleichzeitig auch L-Tryptophan, eine Aminosäure. Dieses Tryptophan sorgt für die Produktion von Serotonin im Gehirn. Und Serotonin, das „Glückshormon“, macht glücklich. Auch hat Schokolade eine gewisse blutdrucksenkende Wirkung.
Trotzdem sollte Schokolade in Maßen, nicht in Massen genossen werden. Denn schließlich ist Schokolade nicht das Gesündeste und die vielen Kohlehydrate setzen sich am liebsten an den Hüften ab. Zucker und Fett sind trotz Tryptophan der Hauptbestandteil von Schokolade. Ein anderer angeblicher Nachteil, dass man von Schokolade Pickel bekommt, kann aber ins Reich der Legenden verwiesen werden.

Schokolade in der Küche

Mittlerweile gibt es nicht nur ganze Rezeptsammlungen zum Thema Kochen mit Schokolade, sondern schon Restaurants, die sich genau darauf spezialisiert haben. Gerade Gerichte mit Huhn tauchen immer wieder in den Schokoladenrezepten auf. So gibt es vor allem Rezepte, die aus Mexiko stammen.
Zum Beispiel mexikanische Schokoladensauce zu Putenbrustfilet. Eine beliebte Kombination ist Ananas oder Banane mit Schokolade. Daneben wird aber auch Rindfleisch gerne mit einer Schokoladensauce zusammen serviert. Wenn man mit Schokolade kocht, sollte man darauf achten nicht ganz gewöhnliche Vollmilchschokolade zu verwenden, sondern Bitterschokolade zu nehmen, die einen Kakaoanteil von mehr als 50% aufweist. Zudem sollte man es mit der Dosierung auch nicht übertrieben, denn es soll nur ein Hauch von Schokolade in der Soße zu schmecken sein.
Heutzutage wird Schokolade zunehmend auch als Gewürz verwendet. Das kehrt den Trend um, Schokolade mit Zutaten wie Chili zu verfeinern. Stattdessen wird andersrum ein mexikanisches Chili mit Schokolade gewürzt.

Freitag, 20. Januar 2012

Neuer Blog in meiner Blogroll - der Wok Blog

Ich liebe chinesische Küche. Kurze Garzeiten, das Gemüse knackig und nicht zerkocht, das Fleisch kurz und scharf angebraten, herrliche Gewürze, prickelnde Soßen und belebende Suppen. Und das Beste: Meist ist es schnell zubereitet und eignet sich so auch hervorragend für ein schnelles warmes Abendessen, vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn einem nicht so richtig nach Salat zumute ist.

Eben bin ich auf den Wok Blog von Rong Liu gestoßen, einer chinesischen Mitbürgerin. Beim Studieren ihrer Posts bekam ich richtig Lust, verschiedene Sachen auszuprobieren. Sie stellt Ihre Rezepte strukturiert vor, hat viele Ideen und achtet auf gesunde Ernährung.

Kurze knackige Kommentare in ihren Posts geben dem Blog eine persönliche Note und die Bilder sind liebevoll aufbereitet, sodass mit Fug und Recht bemerkt werden darf: Wir haben es mit einem Blog zu tun und nicht mit einem Online-Rezeptebuch.

Ich freu mich schon auf die nächsten Posts von ihr und werde gerne über das ein oder andere nachgekochte Rezept berichten.

Link: http://www.wok-ist-eine-tiefe-asiatische-pfanne.de/

Dienstag, 10. Januar 2012

Neuer Blog in meiner Blogroll - Kamafoodra

Gerade bin ich beim Surfen auf "Kamafoodra" gestoßen. Ein wirklich schön gemachter und lesenswerter Blog, in dem Britta herrliche Ideen vorstellt und sich in die Töpfe schauen lässt.

Die Zubereitungen ihrer Ideen hat sie verständlich beschrieben, ihre "Schritt für Schritt Anleitungen" sind mit gelungenen Bildern dokumentiert und ihre eigenen kunstvoll eingebrachten Ansichten beleben diesen Blog und geben ihm eine sehr persönliche Note.  

Ich freue mich schon auf die nächsten Posts in diesem gelungenen Blog.

Montag, 9. Januar 2012

Elsässer Flammkuchen - nicht deutsch, nicht französisch

Kürzlich waren wir im Elsass, in der Töpferstadt Soufflenheim. Gute Bekannte von der Schwäbischen Alb begleiteten uns und wir schlenderten so durch die Straßen, begutachteten die vielen ausgestellten Töpferwaren und genossen das gute Wetter. Plötzlich wurden wir einen kleinen Imkerstand an einer Straßenecke gewahr. Eine Dame aus unserer Gruppe, mit den Gepflogenheiten der Gegend wenig vertraut, fragte den Imker nach einem speziellen Honig, den sie bisher nur aus Südfrankreich kannte, in der Annahme, sie sei in Frankreich.

Der Imker, sichtlich erbost über diese Frage, antwortete mit bittrer Mine in breitem Elsässisch: "Junge Dame, diesen Honig, nach dem sie suchen finden sie nicht hier, dazu müssen sie schon nach Frankreich gehen."

Elsässer Flammkuchen

So auch Flammkuchen, sie sind weder deutsch noch französisch sondern eben elsässisch und sehr sehr lecker. Wer sie selber machen möchte, kann das mit ganz wenigen Handgriffen schnell erledigen und hat immer ein dankbares Essen, wenn mal Gäste auf ein "Besüchle" vorbeischauen.

Zutaten für den Teig

  • 1-2 Esslöffel Öl
  • 125 ml Wasser
  • etwas Salz
  • 250 g Mehl

Zutaten für den Belag

  • feine Zwiebelringe
  • Speckwürfel
  • geriebener Käse 
  • gewiegter Knoblauch
  • creme fraiche
  • Quark 20%


Zubereitung
Öl, Wasser, Salz und Mehl zu einem glatten Teig verkneten, in ungefähr pizzagroße Fladen hauchdünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen. Wer einen gut sortierten Supermarkt vor der Haustüre hat, kann auch fertige Flammkuchenböden kaufen.

Für den Belag muss zunächst die Soße hergestellt werden. Dazu wird creme fraiche und Quark zu gleichen Teilen gut gemischt und anschließend mit Salz und Pfeffer kräftig abgeschmeckt. Pro Flammkuchen in Pizzagröße ca. 100g Soße gleichmäßig aufstreichen. Mit Zwiebelringen und Speck belegen.

Flammkuchenteig mit Zwiebel, Knoblauch, Speck und Käse belegt

Bis hierher haben wir einen klassisch elsässischen Flammkuchen. Als Variante kann noch Knoblauch oder etwas geriebener Käse zugegeben werden. Nun kommt der Geselle bei höchster Stufe in den vorgeheizten Ofen und wird  je nach Herd 5 - 15 Minuten knusprig gebacken.

Zum Nachtisch kann ein Flammkuchen anstatt mit Zwiebeln, Speck und Knoblauch auch mit fein gehobelten Äpfeln, Zimt und Zucker belegt und nach dem Backen mit Calvados flambiert, serviert werden.

Dienstag, 26. Juli 2011

Kleine Gewürzkunde - interessantes und wissenswertes über Gewürze

Gewürze verleihen Speisen Leben

Wer Speisen individuell zubereiten möchte, muss sie nach seinem Geschmack würzen.

Jeder Koch verleiht einer Speise durch seine persönliche Würzung individuellen Charakter. Das macht Kochen so kreativ, denn ein und dasselbe Rezept, von zwei Köchen gekocht, ergibt zwei unterschiedliche Geschmäcke.

Täglich geht jeder Küchenmeister mit Gewürzen um, schüttet sie in Suppen, verleiht Soßen Aroma, gibt Salaten ihre Richtung und vieles mehr.

Deswegen habe ich mich entschlossen, eine "Kleine Gewürzkunde" in mein Blog einzuführen. Von Zeit zu Zeit nehme ich mir ein Gewürz vor und veröffentliche darüber unter dem Label "Gewürze" Interessantes und Wissenswertes.

Sonntag, 24. Juli 2011

Bilder kostenlos downloaden

Die Bilder in diesem Blog sind von unterschiedlicher Qualität, meine Kamera spinnt nämlich von Zeit zu Zeit. Ich werde mir demnächst eine neue besorgen und hoffe, die Fotos erheblich verbessern zu können.

Trotzdem möchte vielleicht jemand eines der Bilder verwenden, um es an anderer Stelle im Internet zu veröffentlichen.

Gemüse

Ich habe nichts dagegen, und stelle alle Bilder gerne gebührenfrei zur Verfügung.

Allerdings fände ich es fair, wenn ihr im Gegenzug einen Link auf diese Seite platzieren würdet, mit einem kurzen Text wie: "freundlich zur Verfügung gestellt von ....." oder ähnliches.

Vielen Dank

Donnerstag, 21. Juli 2011

musicstar.de - ein Abzockversuch!

musicstar.de wollte mich gerade auf ziemlich plumpe Weise abzocken. Wie sie es versuchten, habe ich in meinem Blog "Abenteuer Leben" veröffentlicht, denn so etwas gehört meines Erachtens nicht in einen Lebensmittel und Kochblog. Einen kurzen Hinweis über die Schurkerei wollte ich aber trotzdem auch hier setzen, deswegen dieser Post.

Wen die Geschichte also interessiert, hier geht es zu: musicstar.de ein Erfahrungsbericht ...