Freitag, 5. September 2014

Grillgut trocken würzen - mit einem "rub"


Hühnerbeinchen "gerubbt"



Bei uns mariniert der Grillmeister sein Fleisch. In der Regel zumindest.

Da werden leckere Gewürze gemischt, die Steaks mit gutem Öl eingerieben und hernach mit der Würzmischung gebeizt. Nun die Aromen noch einige Stunden einziehen lassen und ab auf den Grill damit - lecker!

Allerdings hat sie Sache zwei kleine Haken.

  1. Beim Grillen auf Holzkohle tropft das Öl der Marinade gerne mal auf die Briketts und entzündet sich.
  2. Das Grillgut muss von langer Hand vorbereitet werden, damit die Marinade gut einwirkt.

Ganz anders in den USA. Hier wird das Fleisch trocken gewürzt, mit einem so genannten "rub". Einer Gewürzmischung aus den unterschiedlichsten Gewürzen, mit denen das Fleisch nicht nur gewürzt, sondern regelrecht paniert wird. Dann geht es auf den Grill, so schnell wie möglich, damit nichts austrocknet, denn die "rubs" enthalten Salz. Zumindest das Rindfleisch. Schwein wird auch schon mal länger mariniert, vor allem Spareribs.

Anfänglich stand ich dieser Methode recht skeptisch gegenüber, aber nach mehrmaligem Ausprobieren bin ich recht angetan, von der "rubberei".

Einerseits nämlich geht es schnell, vorausgesetzt man hat den rub fertig und andererseits tropft kein Öl auf die Holzkohle.

Außerdem schmeckt's richtig lecker.

Wie man einen "rub" herstellt, auf was man achten muss und wie man der ganzen Angelegenheit eine persönliche Note verleiht, werde ich im nächsten Post ausführlich beschreiben.

Also Freunde, schaut bald mal wieder vorbei, es wird spannend. 

Kommentare:

  1. Eines meiner liebsten Grill-Rezepte: Hähnchenkeulen mit einem selbstgemachten Rub

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    1. Stimmt, die Keulen waren wirklich lecker und saftig.

      Leider habe ich sie nur im Ofen grillen können, ich werde mir erst kommende Woche einen kombinierten Gas/Holzkohle Grill zulegen. Hab mir im "Lowe's home improvement" schon einen prächtigen Kameraden ausgeguckt.

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