Freitag, 24. Januar 2014

Salat aus grünen Bohnen - vegan und mit richtig "Schmackes"

Salat aus grünen Bohnen und getrockneten Tomaten


Grüne Bohnen sind immer wieder lecker, vorausgesetzt man nimmt frische. Die Kameraden aus der Dose finde ich eher weniger spannend. Meist sind sie schlabbrig und schmecken ...eben eingekocht.

Doch auch mit frischen Bohnen kann ein Salat auf recht unterschiedliche Weise angemacht werden. Das wichtigste ist in jedem Fall, dass die Böhnchen nicht zerkocht werden sondern nach dem garen immer noch etwas bissfest sind.

Wenn man anschließend zum "üblichen" Dressing einfach nur etwas getrocknete Tomaten dazugibt, bekommen die grünen Stängelchen gleich einen ganz besonderen Wumms.

Zutaten für zwei Personen
  • ein kleines Netz grüne Bohnen
  • 4 Hälften getrocknete eingelegte Tomaten
  • 1/2 Zwiebel
  • Kräuteressig
  • Öl
  • "Maggi" Suppenwürze
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer

Vorbereitung

Bohnen waschen, Enden abknipsen und in kochendem Salzwasser 10 bis 12 Minuten bissfest garen.
Danach abgießen und in Eiswasser abschrecken (das Wasser kann auch mit einem Kühlakku geeist werden), so behalten sie ihre schöne Farbe.

Zwiebeln in viertel Ringe schneiden.

Tomaten würfeln.


Zubereitung

Zwei Esslöffel Essig in eine Schüssel geben.

Je eine Prise Salz und Zucker hinzufügen und mit dem Schneebesen gut verrühren.

Einige Spritzer Maggi und Pfeffer einbringen, je nach Geschmack. Ich mag die Maggi-Würze bei manchen Gerichten sehr gerne, wie zum Beispiel in diesem Salat.

Den Sund 3-4 Minuten ruhen lassen, damit sich Zucker und Salz auflösen können.

Jetzt Zwiebelringe und Tomatenwürfel einmischen und alles nochmals 20 bis 30 Minuten ziehen lassen, gelegentlich umrühren. Die Zutaten schalten während dieser Ruhezeit ihren "Geschmacksturbo" zu.

Danach 4 Esslöffel Öl hinzugeben, gut vermengen und die Bohnen darin marinieren.

Nochmal 15 Minuten ziehen lassen und dann servieren.


Fazit

Uns mundete es vorzüglich, das Dressing hatte tatsächlich richtig power, vor allem die getrockneten Tomaten verliehen dem Salat ein herrliches Aroma.

Sonntag, 12. Januar 2014

Naan Bread - dritter Versuch


Naan mit Hefe und Backpulver in schmiedeeiserner Pfanne gebacken



Nur ganz kurz.

Ich habe gestern Abend  ganz kurzentschlossen einen weiteren Versuch gestartet Naan zu backen.

In meinem letzten Rezept ließ ich die Hefe weg, mit bestem Erfolg.
Ein weitere Steigerung brachte das Abdecken des fertigen Naan mit einem Geschirrtuch, es wurde auf diese Weise innen schön weich und blieb außen noch weitgehend knusprig.

In allen Fällen ist es wichtig, das Brot in einer Pfanne auszubacken.

Gestern wollte ich es wissen, nämlich was passiert mit Hefe und Backpulver im Teig? An sich soll man es nicht verwenden, trotzdem machte ich den Versuch. Außerdem kam meine schmiedeeiserne Pfanne zum Einsatz, die ich normalerweise nur für Kurzgebratenes oder Bratkartoffeln bemühe.

Leider fehlte der Joghurt, wie ich nach einem enttäuschten Blick in den Kühlschrank feststellen musste, also nahm ich Milch.

Zutaten für sechs Naan
  • 250 g Mehl
  • eine kräftige Prise Salz
  • warme Milch
  • ein ganzes Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • Olivenöl
  • Butter

Vorbereitung

Aus allen Zutaten, abgesehen von der Butter, einen geschmeidigen Teig herstellen und ca. eine Stunde gehen lassen.


Zubereitung

Aus dem Teig eine Rolle formen, in 6 gleich große Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen

In einer schmiedeeisernen Pfanne bei 3/4 Hitze von beiden Seiten knusprig ausbacken (dauert ca. 1 Minute von jeder Seite).

Die heiße Oberfläche mit etwas Butter bestreichen und im 90° heißen Ofen warm halten, am besten bedeckt mit einem Geschirrtuch.

Fazit

Hervorragend gelungen!
Ich verstehe nicht, warum Hefe und Backpulver nicht verwendet werden sollten.