Donnerstag, 27. Juni 2013

Eier im Glas - eine Bereicherung für jedes Picknick


Eier im Glas


Picknick ist etwas Großartiges.

Wenn ich zur Zeit aus dem Fenster sehe, die Regentropfen zähle und auf besseres Wetter warte, dann träume ich gerne von herrlichen Ausflügen mit vielen Leckereien, die unterwegs verzehrt werden.

Die Sonne lächelt freundlich vom blauen Himmel und man hat einen wunderschönen Platz für die Pause gefunden, am besten im Schatten eines ausladenden Baumes, mit gemütlicher Holz-Tisch-Bank-Garnitur. Daneben plätschert lustig ein Bächlein in dem sich gut Füße kühlen lässt.

Solche Gelegenheiten bieten Lebensqualität. Essen in freier Natur. Herrlich.

Vögel zwitschern und man packt aus. Erst eine Tischdecke, darauf das Picknickgeschgirr mit Servietten, Getränken und dann die Speisen. Vielfältig müssen sie sein und natürlich bunt, bereichert mit allerlei sonstigen Flaschen und Dosen.

Tomaten, Gurken Peperoni und Paprika.
Harter Käse, Luftgetrocknete Salami.
Geräuchertes.
Dosenwurst.
Eingelegtes, in Öl und Essig.
Leckeres Baguette darf nicht fehlen.
Auch einen Tüte Kartoffelchips gehört dazu.
Und natürlich eines. Weckgläser bieten die Möglichkeit dazu, nämlich: Eier im Glas.

Alles fertig und schön angerichtet kann das Freiluftmahl beginnen.

Lebensfreude kommt auf, wir lehnen uns gemütlich zurück, atmen würzige Luft, lauschen dem Gesang der Natur und genießen, vor allem wenn die Eier geöffnet werden.


Zutaten für ein kleines Glas
  • drei Eier
  • eine Scheibe gekochten Schinken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili

Vorbereitung

Eier mit den Gewürzen in einer Schüssel verquirlen.

Schinken in feine Würfel schneiden.

Ein kleines Einmachglas mit kochendem Wasser ausspülen.


Zubereitung

Die Eiermasse ins Glas füllen.

Die Schinkenwürfel vorsichtig unterheben.

Glas mit dem Deckel verschließen.

In einen Topf mit kaltem Wasser stellen, der Wasserstand im Topf sollte der Füllhöhe des Glases gleichen.

Deckel auf den Topf, den Inhalt zum Kochen bringen und ca. 7 Minuten köcheln lassen. Das Ei muss ganz gestockt sein.


Fazit

Die Masse ist leicht, cremig, und von lockerer Beschaffenheit. Zart schmeichelt sie dem Gaumen und streicht sanft über die Zunge. Durch den Chili bekommt das Ei eine erfreuliche Schärfe. Einfach lecker, ich liebe dieses GU Rezept, vor allem weil es unglaublich einfach herzustellen ist.

Freitag, 21. Juni 2013

Zwiebelpüree auf Auberginen mit einer Scheibe kräftigem Brot


Zwiebelpüree, Aubergine und dunkles Brot


Kürzlich hatte ich eine Aubergine übrig. Violett und glänzend lächelte sie mich jedesmal an, wenn ich den Kühlschrank öffnete und jedesmal fragte ich mich, was wohl nun am besten anzufangen sei, mit der sogenannten Eierfrucht.

Anbraten und in Öl einlegen ist zwar lecker, hatte ich aber schon. Ratatouille wäre eine gute Idee gewesen, allein die Lust darauf wollte sich nicht einstellen. Auf Zwiebel hatte ich Appetit und was Neues wollte ich ausprobieren.

Kürzlich las ich mal einen Artikel über Zwiebelkompott, der mich ziemlich ansprach, aber Zwiebelkompott und Aubergine, das passte meines Erachtens nicht richtig zusammen. Aber vielleicht ein Zwiebelpüree?

Genau! Die Auberginen in Olivenöl angebraten und mit herzhaftem Zwiebelpüree belegt, dazu eine kräftige Scheibe Brot, danach stand mir der Sinn.

Zutaten für zwei Personen

  • zwei Scheiben dunkles Brot 
  • eine Aubergine
  • 4 mittelgroße Zwiebeln
  • Honig
  • Salz
  • Chili
  • Pfeffer
  • ein Lorbeerblatt
  • Olivenöl
  • Butter
  • 1/4 Liter Weißwein
  • 1/4 Liter Gemüsebouillon

Vorbereitung

Aubergine in Scheiben schneiden und mit Olivenöl bepinseln, salzen.

Zwiebeln grob würfeln.


Zubereitung

Auberginen von beiden Seiten goldbraun anbraten und auf einem Küchenkrepp ablegen.

Zwiebeln in einem Topf mit dickem Boden in etwas Butter goldbraun rösten.

Einen Teelöffel Honig dazugeben und kurz karamellisieren lassen.

Mit Weißwein ablöschen und die Flüssigkeit fast verkochen lassen.

Mit dem Bouillon ablöschen, das Lorbeerblatt dazugeben und ca. 15 Minuten weiterköcheln lassen, bei geöffnetem Deckel.

Mit den Gewürzen abschmecken, Lorbeerblatt entnehmen und die Zwiebeln mit dem Zauberstab fein pürieren.

Zusammen mit dem Brot und den Auberginen anrichten und mit etwas Grünem dekorieren, falls zur Hand.


Fazit

Diesmal hat es meiner Frau besser geschmeckt als mir, sie war ganz begeistert von dem Zwiebelpüree, mir fehlten ein paar knusprig gebratene Lammkoteletts dazu.  

Freitag, 14. Juni 2013

Spargelpasteten - ein badisches Vergnügen


Pasteten mit Spargel gefüllt


Zur Zeit läuft die Spargelernte auf Hochtouren. Manchmal könnte man meinen, das badische Ländle ertrinkt förmlich im Spargel. Überall wird er angeboten und lockt zum Kauf.

Ich bin da besonders empfänglich, weil wir dieses leckere Gemüse von Herzen lieben. Vor allem klassisch, mit gekochtem Schinken, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln, essen wir ihn besonders gerne - den spargeligen Kumpanen. So bereitete ich ihn auch die letzten Male zu und als ich diese Woche zum zweiten Mal mit den weißen Stängchen nach Hause kam, war mir danach, mal wieder ein neues Rezept zu versuchen.

Also griff ich als erstes zu meinem Buch der "Badischen Küche", schlug es auf und prompt lächelte mich dieses Rezept an, was ich auch sofort umsetzte. Nur noch schnell die restlichen Zutaten besorgt und dann ging es los.

Zutaten für 2 Personen
  • 1 kg Spargel
  • 150 g gekochter Schinken
  • 2 Esslöffel Butter
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 1/2 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 100 ml Sahne
  • 2 hart gekochte Eier
  • 1 Esslöffel Gratinkäse
  • Salz
  • 4 Blätterteigpasteten (gibt es beim Bäcker)

Vorbereitung

Spargel schälen und bissfest vorgaren.

Schinken fein würfeln.

Eier pellen und ebenfalls fein würfeln.

Ofen auf 225 °C Ober- Unterhitze vorheizen.


Zubereitung

Butter in einem Topf mit dickem Boden auslassen, Mehl dazugeben, mit dem Schneebesen verquirlen und so lange erhitzen, bis der Mehlgeruch verflogen ist. Achtung, nicht zu heiß werden lassen, die Masse darf nicht bräunen.

Mit der Brühe schluckweise unter ständigem Rühren ablöschen und vorsichtig aufkochen.

Bei sehr niedriger Hitze ca. 5 Minuten weiter köcheln, dabei immer wieder umrühren.

Sahne hinzufügen, vorsichtig aufwallen lassen, anschließend die gewürfelten Eier und den Schinken unterheben.

Spargel schräg in 1 cm lange Stückchen schneiden und ebenfalls unterheben.

Mit Salz abschmecken und alles ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

Die Pasteten im Ofen knusprig ausbacken (ca. 5 Minuten).

Die Masse nochmal kurz erhitzen und den Gratinkäse einrühren. Jetzt nicht mehr kochen, sonst zieht der Käse Fäden.

Die Pasteten aus dem Ofen nehmen, befüllen und sofort servieren.


Fazit

Dazu gibt es nicht viel zu sagen, es war einfach ein Gedicht.

Inspiriert aus: "Badische Küche"  von Peter Ploog

Donnerstag, 13. Juni 2013

Gastartikel: Single-Männer in Hamburg glücklich!

In Hamburg gibt es einen interessanten Brauch: wenn man Single ist und Sehnsucht nach Liebe hat, dann soll man den Rathausmarkt fegen.Mit ein Bisschen Fleiß und Geduld wird man am Ende auf jeden Fall durch den Kuss einer wunderschönen Frau erlöst.

So haben sich „TerraCycle“ in Zusammenarbeit mit Colgate Deutschland etwas überlegt, das genau dieses Thema behandelt. Eine enthusiastische Zahnfee suchte in Hamburg schöne Männer aus und gab ihnen die Aufgabe, den Markt nicht mit einem Besen, sondern mit einer Zahnbürste zu putzen. Damit es gründlich sauber wird! Darauf gab es unterschiedliche Reaktionen: einige waren verwirrt, die anderen haben eifrig angefangen den Boden zu putzen. Im Großen und Ganzen haben alle Single-Männer Spaß dabei gehabt, was auch bestimmt an der wirklich attraktiven Erlöserin lag.

Mit Hilfe von dieser Aktion versuchten Colgate Deutschlands und „TerryCycle“ das Publikum auf ein bedeutendes Thema aufmerksam zu machen: Zahnbürsten-Recycling! So werden die alten Zahnbürsten gesammelt, mit dem Ziel die Müllverbreitung in der Umwelt zu reduzieren. Um die Leute zu motivieren hat Colgate überlegt, die Rabattcoupons auf Colgate - Produkte zu platzieren. Das einzige, was man wir Verbraucher tun sollem ist, die benutzten Zahnpflegemittel einzusenden.

Klingt durchaus interessant&zum Nachdenken anregend. Ihr glaubt mir nicht? Dann schaut euch das Video an und bildet euch eure eigene Meinung!


Weitere Informationen finden sich auf der Website zum Programm: http://www.terracycle.de/de/brigades/zahnpflege-sammelprogramm.htm

Montag, 10. Juni 2013

warmes Paprika-Sellerie Gemüse mit angeschmolzenem Parmesan und geröstetem Sesam


Was ist es nun: Gemüse oder Salat?


Soll man es nun als Gemüse oder als Salat bezeichnen?

Wahrscheinlich eher als Gemüse?

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, einen Artikel über dieses Rezept zu veröffentlichen. Es lümmelten einfach jede Menge Reste in allen Ecken und Winkeln der Küche herum und heute Abend trieb es mich entschieden dazu, alle diese fleischlosen Reliquien zu verarbeiten. Im Allgemeinen kommt bei solchen Anlässen zwar meist ein recht annehmbares Abendessen heraus, keinesfalls aber ein Gericht, das einen Artikel im Blog lohnte.

Da warteten noch Staudensellerie, und jede Menge roter Spitzpaprika ungeduldig im Gemüsefach darauf, endlich aufgegessen zu werden. Knoblauch musste weg, ein halbes Schälchen gerösteter Sesam stand gelangweilt in der Fensterbank, und der Parmesan hält zwar ewig, aber so langsam wollte ich ihn aus dem Kühlschrank haben. Die grünen Peperoni wurden nicht besser und die Petersilie ließ so langsam die Köpfe hängen.

"Also! Ärmel hochgekrempelt und frisch ans Werk!", so mein Motto des Abends.
"In 15 Minuten bin ich fertig.", sprach ich zu mir selbst und legte los.


Zutaten für zwei Personen

  • 6 Schoten roter Spitzparika
  • einige Stengel Staudensellerie
  • 4-5 große Zehen Knoblauch
  • 1-2 Schoten grüne Peperoni
  • einen Esslöffel gerösteten Sesam
  • 2 Esslöffel gehackte Petersilie
  • Parmesan
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • Salz
  • frischer Pfeffer
  • Crema di Balsamico

Vorbereitung

Spitzpaprika waschen, Kerngehäuse entfernen und nach persönlichem Gutdünken klein schneiden.

Vom Staudensellerie die Fäden ziehen, waschen und schräg in Scheiben schneiden.

Knoblauch schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden bzw. hobeln.
Peperoni waschen, Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden.


Zubereitung

Paprika und Peperoni mit etwas Rapsöl 4-5 Minuten in einer heißen Pfanne schwenken.

Staudensellerie und Knoblauch dazugeben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken, Petersilie dazu und nochmal gut durchschwenken, bis alle Zutaten heiß sind.

Pfanne vom Herd ziehen und zwei Esslöffeln gutes Olivenöl unterheben.

Parmesanspäne nach Gusto mit einem Sparschäler abhobeln und im Gemüse verteilen.

Alles nochmal kurz durchmischen, auf zwei Tellern anrichten.

Sesam darüberstreuen und mit Crema di Balsamico dekorieren.

Sofort essen, solange es noch warm ist.


Fazit   

Mir schmeckte es so lecker, dass ich entschied, kurz darüber zu schreiben. Besonders verführerisch empfand ich den angeschmolzenen Parmesan.
Meine Frau allerdings konnte meine Begeisterung nicht teilen, doch wie sagt man so schön? Geschmäcker sind ...

Mittwoch, 5. Juni 2013

Hühnerkeule mediterran


Mediterranes Hühnerbeinchen


"Ich hätte mal Lust auf eine leckere Hühnerkeule, aber italienisch zubereitet.", meinte meine Frau kürzlich, als wir den Speiseplan für's Wochenende besprachen.

"Aha, und wie stellst du dir das vor?", fragte ich.

"Na ja, italienisch eben. Mit Tomaten und Kräutern und so weiter. Lass dir halt  was leckeres einfallen."

So, so, italienisches Huhn sollte es also sein, das war doch schon mal eine schöne Inspiration. Also dachte ich nach und präsentierte heute folgendes Gericht.


Zutaten für zwei Personen

  • zwei Hühnerschlegel
  • zwei Dosen Tomaten, gehackt
  • eine Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Zucker
  • Kräuter
  • Parmesan
  • einen knappen Teelöffel Zitronenabrieb
  • Olivenöl

Vorbereitung

Sollte man wie ich einen Römertopf nehmen, muss dieser 20 Minuten vor Gebrauch gewässert werden.

Hühnerschlegel enthäuten und zerteilen, salzen.

In etwas Olivenöl anbraten und beiseite legen.

Zwiebel schälen und in Spalten schneiden.

Ofen auf 200 °C Ober- Unterhitze vorheizen.


Zubereitung

Den Inhalt der Tomatendosen in den gewässerten Römertopf schütten.

Zwiebeln, Kräuter, Zitronenabrieb dazufügen.

Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zucker abschmecken.

Zwei Esslöffel Olivenöl dazugeben, alles nochmal umrühren, Deckel drauf und für 30 Minuten in den Ofen.

Dann reichlich Parmesan an die Tomatensoße hobeln und die Schlegel darauf verteilen. Deckel wieder schließen und die ganze Angelegenheit nochmals 30 Minuten schmoren lassen.

Mit Reis oder einem knusprigen Focaccia servieren.


Fazit

Es schmeckte hervorragend, auch meine Frau war mehr als zufrieden. Allerdings werde ich beim nächsten mal einige Kleinigkeiten ändern.

Die Zwiebeln zum Beispiel waren trotz der langen Garzeit immer noch zu roh, sie werde ich vorher in einer Pfanne rösten, mit etwas Weißwein ablöschen und vorgaren. Ein paar schwarze Oliven passten sicher auch noch ganz gut dazu und mit dem Zitronenabrieb muss man vorsichtig sein. Der Teelöffel war genau richtig aber mehr dürfte es nicht sein, sonst würde die Zitrone zu dominant. 

Montag, 3. Juni 2013

Wenn Kinder nicht lesen wollen


Ich weiß, das gehört eigentlich nicht in einen Kochblog.

Aber manchmal gibt es Ausnahmen und eine mache ich jetzt ganz einfach mal an dieser Stelle.

Warum?

Ganz einfach, ich habe ein neues Buch veröffentlicht. Diesmal allerdings kein Kochbuch sondern ein Kinderbuch mit der Intension, leseträge Erstleser zum Lesen zu bewegen, denn ich hatte mit meinen Kindern dabei erhebliche Schwierigkeiten.

Es gibt viele Kinder, die gerne lesen, sich mit Begeisterung und voller Spannung in all jene Abenteuer stürzen, die sich Schriftsteller und Autoren für sie ausgedacht haben. Und das ist auch gut so, denn solche Kinder lernen fast wie von selbst das Lesen und Schreiben.

Doch im Zeitalter von Computerspielen, Gameboy, Playstation und Nintendo werden leidenschaftliche „Lesekinder“ immer weniger. Vielmehr will die junge Generation unterhalten werden und die Bereitschaft, eigene Phantasie zur Unterhaltung zu bemühen, sinkt drastisch.

Im selben Maße schmälert sich die Lesekompetenz der Kleinen und Eltern fällt es immer schwerer, ihre Zöglinge zu bewegen, ein Buch aufzuschlagen. Zwischenzeitlich hat sich das Stöbern in Büchern vielerorts auf eine lästige Pflicht reduziert.

Es gilt bereits als erwiesen, dass Kinder, denen vorgelesen wird, besser in der Schule sind. In dem vorliegenden „Eltern Kind - Lesebuch“ finden sie sieben spannende Geschichten von Benni, einem 8-jährigen Jungen und seinen Abenteuern, welche Vorleser und Zuhörer in eine gesunde Kinderwelt entführen. Der größte Teil der Geschichten wird von den Eltern vorgelesen. Doch in jedem Abenteuer gibt es eine kleine hervorgehobene Textpassage, die den Kindern vorbehalten ist. Durch die abwechselnden Leseeinheiten zwischen Eltern und Kind werden die Abenteuer des Protagonisten gemeinsam erlebt. Kinder haben das Gefühl, einen Text zusammen mit Vater oder Mutter erarbeitet zu haben, ohne Überforderung durch zu lange Leseabschnitte.

Auf diese Weise werden auch Kinder, die sonst nur schwer zum Lesen zu bewegen sind, mit Leichtigkeit an Texte herangeführt. Der Umgang mit Büchern und Geschichten wird schnell zur Normalität. Lesewiderstände lösen sich auf, machen einem Erfolgserlebnis Platz und dem positiven Gefühl, zusammen mit den Eltern die Benni - Geschichten erlebt zu haben.

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Samstag, 1. Juni 2013

Grüner Spargel, gegrillt, mit einer Parmesan-Vinaigrette


gegrillter Spargel mit Parmesan


Grüner Spargel weist wesentlich weniger Aroma auf, als sein weißer Kollege.

Deswegen wird er auch meist gemischt serviert oder an herzhaften Soßen und würzigen Dips angeboten. Von daher haben wir uns meist schon an einige sonderbare Zutaten gewöhnt, mit denen die grünen Stängelchen so alles aufgetischt werden.

Trotzdem finden immer wieder neue Kreationen den Weg in unsere Küchen und auf deutsche Tische. Besonders abenteuerlich fand ich eine Idee, über die kürzlich stolperte, nämlich den Spargel zu grillen und mit einer Vinaigrette aus Parmesan zu kombinieren.

Das war doch mal einen Versuch wert.


Zutaten für zwei Personen

  • 1 kg grünen Spargel
  • ca. 30 g geriebenen Parmesan
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 5 Esslöffel Olivenöl


Vorbereitung

Spargel im unteren Drittel schälen und die Enden abschneiden.


Zubereitung

Parmesan mit Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer gut vermischen.

Olivenöl dazugeben und alles zu einer Vinaigrette verrühren.

Spargel in einer leicht eingeölten Grillpfanne ca. 10 bis 15 Minuten grillen und noch heiß auf einer vorgewärmten Platte anrichten.

Die Parmesanvinaigrette darauf verteilen und sofort servieren.

Dazu passt prima knuspriges Baguette.


Fazit

Die Vinaigrette brachte so richtig Kraft ans Gemüse, das schmeckte einfach herrlich und die Kombination zwischen grünem Spargel und Parmesan passt einfach, zumindest nach unserem Dafürhalten. Auch das Aroma vom gegrillten Gemüse passte sich prima ins Geschehen ein.

Allerdings werde ich beim nächsten Mal den Spargel 4-5 Minuten vorgaren, denn er war mir doch noch eine Spur zu bissfest.




Inspiriert aus

Greenbox von Tim Mälzer.