Sonntag, 31. März 2013

Peperone con aglio, parmigiano e olio d'oliva - eine magisch italienische Vorspeise


Antipasti mit Paprika, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl


Ich finde sie einfach göttlich, die italienischen Vorspeisen.

Auberginen, Zucchini, Tomaten, Oliven, Peperocini, etc., ganz zu schweigen von den Kollegen Parma und Salami.

Meist mit bestem Olivenöl angemacht und frischen Kräutern verfeinert, verführen sie mich regelmäßig mit dreister Vehemenz dazu, viel zu viel zu essen. "Es schmeckt halt so gut!", denke ich mir jedes vermaledeite Mal und greife nochmal zu und nochmal und nochmal....

Genauso ging es mir bei einer Veranstaltung im Fußballverein meines Sohnes, als wir alle beieinander saßen, Würstchen grillten und jeder einen Salat mitbrachte. Eine jener Leckereien war solch bezaubernde italienische Antipasti. Ehrlich und ohne viel Heckmeck kam das Appetithäppchen daher und nötigte mich wiederum aufs verderblichste, zu essen. Einfach nur ein paar Paprikaschoten, die Haut abgezogen, mit Olivenöl beträufelt, frischem Pfeffer darüber gemahlen und Kräutern bestreut. Noch ein paar Schnitze Parmesan und Knoblauch drüber und das war's auch schon. Trotzdem bleibe ich dabei - einfach unwiderstehlich.

Ich nahm mir damals vor, es auch bald auf unseren Tisch zu bringen. 3 Jahre vergingen seither. Vor ein paar Tagen jedoch begegnete mir dieses Rezept in ähnlicher Form wieder, beim Blättern in einem Kochbuch und ich beschloss:

"Diesmal wird es keine drei Jahre dauern, bis dieser romanische Happen unseren Tisch ziert!"

"Ed ecco", heute endlich war es soweit.

Zutaten für zwei bis drei Personen

  • 2 grüne Paprikaschoten, mittelgroß
  • 2 rote Paprikaschoten, mittelgroß
  • 2 gelbe Paprikaschoten, mittelgroß
  • Parmesan am Stück
  • eine große Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz
  • frischer Pfeffer

Vorbereitung

Paprikaschoten häuten.

Knoblauch schälen

Zubereitung

Die gehäuteten Paprikaschoten auf einer Platte anrichten und salzen.

Einige Esslöffel Olivenöl (nach Gusto) darüber verteilen.

Knoblauch in feine Scheiben über die Antipasti hobeln.

Einige Späne Parmesan mit einem Sparschäler abheben und ebenfalls auf der Antipasti verteilen.

Bunten Pfeffer aus der Mühle aufwürzen.

Wenn zur Hand noch etwas Grün zur Deko anbringen.


Fazit

Es schmeckte genau so, wie ich es in Erinnerung hatte. Der durch's Häuten vorgegarte Paprika, noch leicht bissfest bringt volles "mouthfeeling". Knoblauch und Olivenöl bilden immer ein gutes Paar, vorausgesetzt das Olivenöl ist erste Qualität. Parmesan macht die ganze Sache herzhaft, der frische Pfeffer verleiht dem Gericht den nötigen Pfiff.

Und natürlich kann diese Antipasti auch bestens vorbereitet werden. 


Merke für's nächste Mal

Leider hatte ich die Schoten nicht lange genug im Ofen, sodass das Häuten mit allerlei Gefummele verbunden war. In Zukunft muss ich mich in Geduld fassen und warten, biss die Blasen beginnen schwarz zu werden.

Kommentare:

  1. ... viel zu viel zu essen. "Es schmeckt halt so gut!", denke ich mir jedes vermaledeite Mal ...

    Bitte nicht missverstehen ... das ist ein Gag:

    Lass' doch einfach das Mononatriumglutamat weg!
    Und Ruhe ist!

    Wenn du wüsstest, wie ich mit dir "leide". Auch ich könnte mich da 'reinlegen ...

    Klaus



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  2. Nun denn lieber Klaus, mit einem hast du Recht: Dieses Gericht ist zum Reinlegen.

    Mit dem Anderen leider nicht, denn der Parmesan wirkt als natürlicher Geschmacksverstärker ergo: kein Ruhe, nämlich den Parmesan weglassen wäre so ähnlich, wie Spätzle ohne Soße zu essen! ;-)

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