Donnerstag, 15. November 2012

Salatdressing mit Maggi - warum eigentlich nicht?

Feldsalat


"Heute hatte ich so richtig Lust auf Maggi!"

Dieser besondere Geschmack der uralten Suppenwürze vom "Julius" hält sich schließlich nicht von ungefähr seit 1869 in unveränderter Rezeptur, ursprünglichem Design und jungfräulicher Flasche.

Also griff ich nach ebendieser, mischte einige Spritzer ins Salatdressing und es hat mir so richtig lecker geschmeckt.


Trick

Warum ich darüber überhaupt schreibe ist ein kleiner Kunstgriff, der wichtig ist, will man schmackhafte Salatdressings herstellen und auf den ich hier kurz eingehen möchte. Die Inspiration fand ich bei Thomas Sixt auf einem seiner "headcam cooking Videos".

Es ist gemeinhin bekannt: In eine Salatsoße gehören Essig, Zucker, Salz und Öl. Die Grundbausteine sozusagen. Der kleine Trick an der ganzen Geschichte ist, dass die Zutaten nicht einfach miteinander vermengt werden sollten, sondern in einem ersten Schritt wird der Essig mit dem Zucker und dem Salz kräftig gequirlt. Erst wenn sich der Zucker aufgelöst hat, darf das Öl hinzugefügt werden. So bekommt das Dressig wesentlich volleres Aroma und einen kräftigen Korpus. 


Zutaten
  • 2 Esslöffel Essig, am besten Balsamico
  • eine Prise Salz
  • einen Teelöffel Zucker, am besten Rohrzucker
  • etwas Pfeffer
  • 6-8 Esslöffel Öl (hängt von der Konzentration des Essigs und vom persönlichen Geschmack ab)
  • Kräuter
  • Maggi
  • Feldsalat
  • Kernemischung (Sonnenblumen, Pinien, Kürbis)

Salatdressing

Vorbereitung

Den Salat waschen und gut abtropfen lassen. Schaut bei der Gelegenheit doch auch mal meinen Artikel "Über den Sinn und Unsinn einer Salatschleuder" an.

Kräuter hacken, wenn keine Tiefkühlware genommen wird.

Einen Teelöffel Kernemischung pro Person in einer Pfanne ohne Fett gefühlvoll bräunen und abkühlen lassen.


Zubereitung

Essig, Salz, Zucker, Pfeffer und einige Spritzer Maggi mit einem Schneebesen so lange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das kann mitunter eine ganze Weile dauern, doch es lohnt sich, hier etwas Geduld zu investieren.

Öl dazugeben und nochmal kräftig durchmischen, bis eine homogene Emulsion entstanden ist.  

Salat und Kräuter in die Schüssel legen, gut umrühren, bei Bedarf vielleicht mit zwei Zwiebelringen und einem Scheibchen Tomate dekorieren. Sofort servieren, damit der Salat nicht zusammenfällt.


Fazit

Leckeres Dressing, das in wenigen Minuten hergestellt ist. Das Maggi kann übrigens auch durch Senf ersetzt werden, besonders gut schmecken fruchtige Senfsorten, wie zum Beispiel Feigensenf.

Kommentare:

  1. Dass erst der Essig mit dem Zucker vermischt werden soll, bevor das Öl hinzugegeben wird, habe ich noch nie gehört. Aber ich werde es beherzigen.

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    1. War mir auch neu. Seit ich es aber zum ersten Mal ausprobiert habe, ist mir klar geworden, was sonst immer bei einer Vinaigrette falsch lief.

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