Dienstag, 26. Juni 2012

Schnitzel in Honig Curry Marinade - ein englisch indischer Genuss

Marinaden, Marinaden, Marinaden. Es gibt sie in unzähligen Variationen, Kompositionen und Zusammenstellungen. Die Rezepte sind uferlos und fast jedes für sich ist eine Bereicherung in der Küche. Sie geben dem Fleisch die unterschiedlichsten Richtungen und lassen jedes noch so einfache Schnitzel in nahezu immer währender Vielfalt anders schmecken als seinen Vorgänger.

Schnitzel in Honig Curry Marinade

Ich persönlich liebe Marinaden, in denen Honig vorkommt, denn die Süße und Schwere des Honigs ergänzt gerade Schweinefleisch, zusammen mit scharfen Gewürzen zu einem fulminanten Abenteuer und stimuliert Gaumen und Sinne gleichermaßen.

Kürzlich stieß ich irgendwo auf eine merkwürdige Vertreterin ihrer Art, die versuchte, ganz unterschiedliche Nationalitäten miteinander in Einklang zu bringen: Nämlich Curry aus Indien, Worcestersoße aus England und braunen Balsamico aus Italien.


Zutaten für ein bis zwei Schnitzel

  • magere Schnitzelchen
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel Öl
  • 1 Teelöffel Curry
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Teelöffel Balsamico braun
  • 1 Teelöffel Worcestersoße
  • Salz


Vorbereitung


Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken.

Honig, Öl, Curry, Knoblauch, Balsamico und Worcestersoße zu einer homogenen Marinade vermengen.

Schnitzel mit Marinade bedeckt

Schnitzel trocken tupfen und von beiden Seiten kräftig einpinseln, bis alle Marinade verbraucht ist. Danach abdecken und für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Zubereitung


Es wäre jetzt einfach, zu sagen: "Schnitzel in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten kräftig anbraten", doch im Wesentlichen ist das alles. Man muss nur darauf achten, dass der Honig nicht schwarz wird, das geht nämlich mitunter ganz schnell. Deswegen mit viel Gefühl das Schnitzel von beiden Seiten anbraten. Nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt, damit das Fleisch nicht trocken wird. Mein Herd geht bis 9 und ich habe die Schnitzel in einer vorgeheizten Pfanne bei 7 gebraten und es hat wunderbar funktioniert.

Gesalzen wird erst auf dem Teller.


Fazit

Ich fand es klasse. Das Fleisch war saftig und würzig, der Balsamico verlieh dem schweinischen Brätling eine gewisse Säure, während der Honig der ganzen Komposition Kraft und Körper verlieh. Knoblauch ist immer ein Joker und die Worcestersoce rundete alles mit gewisser Rafinesse ab und diente als Bindeglied zu den ansonsten eher gegensätzlichen Zutaten.

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