Sonntag, 24. Juli 2011

Wassermelone - ein Experiment

Kürzlich kam mir eine seltsame Idee. Es begab sich spät abends, ich kam gerade von einem schmackhaften Dinner mit Freunden nach Hause, im Mund noch einen intensiven Gout von Knoblauch, welchen der Koch dem Essen reichlich zugemessen hatte. Um den Geschmack etwas abzuschwächen naschte ich einige Scheibchen von meinem spanischen Schinken, doch der erwünschte Erfolg wollte sich nicht so richtig einstellen. Auf der Suche nach geschmacklicher Zerstreuung öffnete ich den Kühlschrank und linste hinein, als mein Blick auf auf eine dort ansässige Wassermelone fiel. Sofort verleibte ich mir etwas des saftigen Fruchtfleisches ein. So trafen sich die Geschmäcker Knoblauch, Schinken und Wassermelone vollkommen unvermittelt - und ich fand es delikat.

Melone mit Schinken, Knoblauch, Pfeffer und Schnittlauch


Die Begebenheit inspirierte mich zu folgendem Rezept:

Zutaten

  • Einen Schnitz Melone, in kleine Würfel geschnitten
  • eine Zehe Knoblauch, fein gewiegt
  • zwei bis drei Scheiben abgehangenen geräucherten Schinken, in Streifen geschnitten
  • bunter Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Schnittlauch


Zubereitung
Die Melone, den Knoblauch und den Schinken vorsichtig vermengen, mit dem Pfeffer kräftig würzen und mit Schnittlauch dekorieren.

Geschmack
Ich würde sagen gewöhnungsbedürftig aber nicht schlecht. Es ist auf jeden Fall einen Versuch Wert. Wichtig ist, es muss sofort gegessen werden, damit das Salz des Schinkens die Melone nicht matschig werden lässt.

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